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Trotz Trump: Deutsche Exporteure optimistischer

Trotz Trump: Deutsche Exporteure optimistischer

Die deutschen Exporteure starten hoffnungsfroh ins neue Jahr. Die Exporterwartungen stiegen von 8,2 Saldenpunkten im Dezember auf 12,0 Saldenpunkte im Januar. Die protektionistischen Töne des neuen US-Präsidenten lassen die Wirtschaft derzeit unbeeindruckt.

Der Anstieg der Exporterwartungen ist insbesondere auf die Autohersteller zurückzuführen. Aber auch der Maschinenbau geht von deutlich besseren Auslandsgeschäften aus. Weiter auf Expansionskurs, wenn auch weniger stark als zuletzt, bleiben Firmen aus der Chemie-und Elektrobranche. Einen merklichen Dämpfer mussten die Metall-Unternehmen verkraften. Sie erwarten kaum noch Zuwächse im Export.

grafik ifo exporterwartung jan 2017



Deutsche Exporte im November 2016: + 5,6 % zum November 2015
Im November 2016 wurden von Deutschland Waren im Wert von 108,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 85,8 Milliarden Euro importiert. Das ist in beiden Verkehrsrichtungen der jeweils höchste bisher gemessene Monatswert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im November 2016 um 5,6 % und die Importe um 4,5 % höher als im November 2015. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat Oktober 2016 um 3,9 % zu, die Importe stiegen um 3,5 %.

Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2016 mit einem Überschuss von 22,6 Milliarden Euro ab. Im November 2015 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz + 20,5 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im November 2016 bei 21,7 Milliarden Euro.

Unter Berücksichtigung der Salden für Warenhandel einschließlich Ergänzungen zum Außenhandel (+ 24,3 Milliarden Euro), Dienstleistungen (– 1,8 Milliarden Euro), Primäreinkommen (+ 6,1 Milliarden Euro) und Sekundäreinkommen (– 4,0 Milliarden Euro) schloss – nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank – die Leistungsbilanz im November 2016 mit einem Überschuss von 24,6 Milliarden Euro ab. Im November 2015 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 24,9 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im November 2016 Waren im Wert von 63,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 56,9 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber November 2015 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 4,3 % und die Importe aus diesen Ländern um 4,8 %. In die Länder der Eurozone wurden im November 2016 Waren im Wert von 39,7 Milliarden Euro (+ 5,2 %) geliefert und Waren im Wert von 38,0 Milliarden Euro (+ 3,0 %) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im November 2016 Waren im Wert von 23,6 Milliarden Euro (+ 2,8 %) exportiert und Waren im Wert von 19,0 Milliarden Euro (+ 8,5 %) von dort importiert.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im November 2016 Waren im Wert von 45,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 28,9 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber November 2015 stiegen die Exporte in die Drittländer um 7,6 % und die Importe von dort um 3,9 %.

Quelle: Statistische Bundesamt

 

grafik statistic_id151631_deutsche-exporte-und-importe-bis-november-2016

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/151631/umfrage/deutsche-exporte-und-importe/

 



Grenzüberschreitende Transaktionen
Milliarden Euro 



Gegenstand der
Nachweisung
November
Januar
bis
November
Oktober
November
Januar
bis
November
 


2016
2015
 




1 Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank.
 


Außenhandel
 


1  Exporte insgesamt
108,5
1 110,2
101,6
102,7
1 101,9
 


2  Importe insgesamt
85,8
875,9
82,2
82,2
876,0
 


3  Außenhandelsbilanz (1-2)
22,6
234,3
19,4
20,5
225,9
 


Übertragung zum Warenhandel 1
 


4  Ergänzungen zum Außenhandel
1,7
20,3
1,7
1,7
15,7
 


Salden der Leistungsbilanz 1
 


5  Warenhandel (3+4)
24,3
254,6
21,1
22,2
241,6
 


6  Dienstleistungen
– 1,8
– 29,1
– 3,7
– 1,7
– 32,1
 


7  Primäreinkommen
6,1
52,6
5,7
6,9
52,5
 


8  Sekundäreinkommen
– 4,0
– 36,4
– 3,8
– 2,5
– 35,1
 


Leistungsbilanz (5+6+7+8)
24,6
241,8
19,4
24,9
227,0
 



 



Ländergruppen



Gegenstand der Nachweisung
November
2016
Januar
bis
November
2016
Veränderung gegenüber
 


November
2015
Januar
bis
November
2015
 


Milliarden Euro
%
 




Ergebnisse nach dem EU-Konzept (nach Versendungsland).
 


Exporte insgesamt
108,5
1 110,2
5,6
0,8
 


darunter:
 


EU-Länder
63,2
653,8
4,3
1,9
 


Eurozone
39,7
407,4
5,2
1,4
 


Nicht Eurozone
23,6
246,4
2,8
2,8
 


Drittländer
45,2
456,5
7,6
– 0,9
 


Importe insgesamt
85,8
875,9
4,5
0,0
 


darunter:
 


EU-Länder
56,9
580,9
4,8
1,3
 


Eurozone
38,0
393,8
3,0
0,2
 


Nicht Eurozone
19,0
187,1
8,5
3,7
 


Drittländer
28,9
295,0
3,9
– 2,4
 



 



Außenhandel (Spezialhandel)
Ausfuhr und Einfuhr
Originalwerte/kalender- und saisonbereinigte Werte 1 



Jahr
Monat
Export
Import
 


Originalwert
Kalender-
und saison-
bereinigter Wert 1
Originalwert
Kalender-
und saison-
bereinigter Wert 1
 


Wert
in
Milliarden
Euro
Verän-
derung
gegen-
über
Vorjahres-
monat
in %
Wert
in
Milliarden
Euro
Verän-
derung
gegen-
über
Vor-
monat
in %
Wert
in
Milliarden
Euro
Verän-
derung
gegen-
über
Vorjahres-
monat
in %
Wert
in
Milliarden
Euro
Verän-
derung
gegen-
über
Vor-
monat
in %
 




1 Nach Census X-12 ARIMA.
 


2015
Januar
89,7
0,0
96,8
– 1,1
74,0
– 1,3
76,7
– 0,2
 


Februar
95,4
4,5
98,0
1,3
76,2
1,2
77,5
1,1
 


März
107,6
13,5
98,6
0,6
84,6
8,0
79,6
2,7
 


April
100,1
7,8
100,0
1,4
78,8
4,4
79,4
– 0,3
 


Mai
95,4
4,8
101,5
1,5
76,3
3,6
79,7
0,4
 


Juni
105,3
13,6
100,0
– 1,4
81,7
6,7
79,0
– 1,0
 


Juli
106,7
6,8
102,5
2,4
82,3
7,0
80,5
1,9
 


August
87,7
5,6
96,9
– 5,4
72,7
4,5
78,3
– 2,7
 


September
105,4
3,9
99,6
2,8
83,2
4,2
80,5
2,9
 


Oktober
105,8
2,9
98,7
– 1,0
84,1
3,3
78,6
– 2,3
 


November
102,7
8,2
99,7
1,1
82,2
6,0
79,7
1,4
 


Dezember
91,6
2,9
97,9
– 1,8
73,3
3,7
78,4
– 1,7
 


2016
Januar
88,5
– 1,4
98,1
0,2
75,3
1,7
79,5
1,4
 


Februar
99,3
4,1
99,2
1,1
79,5
4,3
79,3
– 0,3
 


März
106,7
– 0,9
100,6
1,5
80,9
– 4,3
77,6
– 2,0
 


April
104,0
3,9
100,6
– 0,0
78,7
– 0,2
77,7
0,1
 


Mai
97,0
1,6
99,3
– 1,3
76,2
– 0,1
77,7
0,0
 


Juni
106,5
1,2
99,2
– 0,1
82,0
0,4
78,2
0,6
 


Juli
96,0
– 10,0
97,7
– 1,6
76,9
– 6,5
78,1
– 0,0
 


August
96,2
9,7
101,0
3,4
76,6
5,3
79,7
1,9
 


September
106,0
0,6
100,1
– 0,9
81,8
– 1,6
79,0
– 0,8
 


Oktober
101,6
– 4,0
100,6
0,5
82,2
– 2,3
80,0
1,2
 


November
108,5
5,6
104,5
3,9
85,8
4,5
82,8
3,5
 



 

 



 

http://ap-verlag.de/familienunternehmen-jeder-dritte-euro-wird-durch-export-verdient/25042/

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Albert Absmeier

Ebersberg