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Nachhaltige Themen, humanistische Haltung

Ich habe zu vielen Themen eine klare Haltung. Zum Beispiel finde ich, können Journalisten nicht über Themen wie Umweltverschmutzung durch Pappbecher und Plastiktüten berichten, und dann selber keine Konsequenzen aus den Erkenntnissen ziehen. ABER - und das mache ich auch in meinen Podcasts immer sehr deutlich - meine Haltung ist eher, Menschen Einsicht und Handeln zu ermöglichen, statt sie zu belehren. UND - nur weil es grün ist, ist es nicht gut. Ich bleibe auch da, wo ich Haltung entwickelt habe kritisch, hinterfrage und lege - wo nötig - den Finger in die Wunde. Dabei geht es vor allem darum, komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen, ohne sie zu sehr zu vereinfachen. Ich halte es für wichtig, Haltungen in Beiträgen transparent zu machen. An bestimmten Stellen angreifbar zu sein, ist keine Schwäche, sondern notwendige Voraussetzung für glaubwürdigen Journalismus. Denn nur so weiß der Hörer, Leser, Zuschauer, mit wem er es zu tun hat. Und kritisiert zu werden ist Teil des Dialogs mit dem Rezipienten. Journalismus heißt für mich längst nicht mehr nur senden, sondern in den Dialog mit den Rezipienten zu treten. Fragen zu stellen und sich auch der Kritik zu stellen. Denn die lässt sich durchaus auch konstruktiv verwerten. Das journalistische Handwerk zu beherrschen ist dabei eine Selbstverständlichkeit.