Eugen Levinè: Vortrag nachzuhören, erschossen 5.6.1919

von Fritz Letsch

Eugen Levinè: Vortrag nachzuhören, erschossen 5.6.1919
Die letzte Phase der Räterepublik endete für viele, wohl etwa tausend Münchner, tödlich, denn die politischen Mächte von Reichs-SPD und rechten Freikorps hatten nicht nur Schießbefehle gegen alle Bewaffneten gegeben, sie hatten auch wilde Erschießungen und haltlose Denunziationen gedeckt.
Eine besondere Rolle spielten dabei die Schupos: Die Schutzmann-Posten sollten in der Rätezeit entwaffnet werden, entsprechend rächten sie sich anschließend an den Verantwortlichen.
Die Inszenierung der Hinrichtung von Eugen Leviné war besonders perfide, auch im Macht-Kalkül der SPD und gegen das geltende Gesetz: Bayern hätte nicht die Todesstrafe verhängen dürfen, das war Reichs-Recht.
Eugen Leviné (* 10. Mai1883 in Sankt Petersburg; † 5. Juni1919 in München) war ein Revolutionär und KPD-Politiker. Als solcher hatte er prägenden Einfluss auf die zweite Phase der Münchner Räterepublik im April 1919.(wikipedia)
Eugen Leviné ist am Neuen Israelischen Friedhof an der Garchinger Straße begraben.
Bild oben: Von Unknown photographer, early XX century - http://www.spartacus.schoolnet.co.uk/GERlevine.htm, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18304100
https://youtu.be/eGZZs9hIKzM

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fairer Handel, faires Handeln in München? Rüstungsindustrie oder Bürgerstadt, Tourismus, Spekulation oder Selbstorganisation? Menschenmarkt.

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