Die älteste Staatsverfassung Ägyptens [2]
von Claudia Wendt
In diesem Beitrag sammel ich ein wenig über den ältesten ägyptischen Staat zusammen.
Die älteste Staatsverfassung Ägyptens
Der Staat der altägyptischen Zeit war gut geordnet und hoch entwickelt. Über den Staat ist leider nicht sehr viel bekannt. Der Hauptbeistand des Königs war der erste Minister, der als Kanzler oder Weisr agiert. Er begleitet ihn auf hinterlassenen Reliefes bei wichtigen Angelegenheiten. Besondere Beamte kümmerten sich um die Gerichtsbarkeits, verwalteten den Fiskus und waren für die regelmäßige Auszahlung der Einkünfte für die Königsgräber zuständig. Das Land selbst galt wahrscheinlich als persönliches Eigentum des Königs. Dieses verlieh er an die Mitglieder der Adelsklasse. Die adligen verwalteten das Staatsgebiet. Genaueres über die Verwaltung ist nicht bekannt.
Das Volks lebte auf den Gütern in Sklaverei. Ausnahmen bildeten wahrscheinlich die Künstler und Handelsleute, die als freie Klassen galten. Der Rest der Bevölkerung lebte in den Stäadten. Diese wurden von Mauern aus lufttrockenen Ziegeln geschützt und unterstanden dem Kommando des Ortsgouverneurs. Als die bedeutendsten Städte galten Elkab und Buto, die beiden Hauptstädte. Ihre könglichen Vororte waren Nechen, das spätere Hierakonpolis und Pe, die "weiße Mauer" welche das später zu Memphis wurde. This war die Heimat der ersten beiden Dynastien. Viel ansehen bekam auch das benachbarte Abydos und die Städte Heliopolis, Herkleopolis und Sais. In der 3. Dynastie erwähnt man weitere Städte, die aber nicht so bedeutend waren, wie diese Städte.
Die Zeitrechnung
Die beamten des Schatzhauses nahmen alle zwei Jahre im ganzen Land eine Zählung der königlichen Besitzungen vor. Sie biledeten auch eine Grundlage für die Zeitrechnung. Die Regierungsjahre des Königs bezeichnete man als "das Jahr der 1. Zählung", "das Jahr nach der 2. Zählung" usw. Den alten babylonischen Sitten entsprechend benannte man Jahre auch nach wichtigen Ereignisse, wie z. B. das "Jahr des Niederwerens der Troglodyten". Später fanden die Zählungen jährlich statt, wodurch sie sich besser für die Zeitrechnung eigneten. Die Tradition verhinderte die Schreiber am Zählen der Jahre selbst. Das bürgerliche Jahr richtete sich nach den Jahreszeiten. Im geschäftlichen Leben war die Rechnung nach Mondmonaten relevant.
Das Schriftsystem
Die Schrift des Regierungs- und Verwaltungssystems waren die Hieroglyphenzeichen. Sie erscheinen in der flüchtigen Kursive des rechnenden Schreibers. Diese hatte Lautzeichen und gabe eine Silbe oder Gruppen von Konsonanten wieder. Auch einzelne alphabetische Zeichen erschienen für einzelne Konsonanten. Das Schriftsystem war sehr traditionsbewusst. Unter den ersten Dynastien hatte das Schriftsystem noch sehr altertümliche Formen. Mit ihm hielt man medizinische und religiöse Texte fest. Ihnen wurde eine besondere Heilkraft und Heiligkeit zugeschrieben. Man führte über die Regierung einzelner Könige die Annalen. Es wurde festgehalten welche Hauptereignisse während ihrer Regierungszeit stattfanden und bis auf den Tag genau ihre Regierungszeit angegeben. Ein Bruchstück dieser Annalen ist der "Palermostein", der seinen Namen von seinem Standort im Museum in Palermo, erhalten hat.
Die Staatsreligion
Die Staatsform dieser Zeit war eien Staatsform der Religion. Von der Relgioin des Volkes ist wenig hinterlassen wirden. Der köngliche Tempels aus der Zeit des Menes war eher ein Schrein oder eine Kapelle aus Holz, die von Wänden aus geflochtenen Binsen umgeben war. Vor diesem gab es einen umschlossenen Hof. Darin befand sich auf einer Standarte das Abzeichen des Gottes. Vor der Einfriedung befanden sich zwei Pfähle, die eventuell als Vorläufer der beiden steinernen Obelisken gesehen werden können. Sie wurden später am Eingang des Tempels errichtet. Seit der zweiten Hälfte der 2. Dynastie baute man steinerne Tempel. In den Annalen der König ist of zu lesen, dass sie den Grundriss des Tempels entworfen oder der feierlichen Einweihung beigewohnt haben.
Die Götter
Die Götter des alten Ägyptens waren bereits Orisis und Seth sowie Horus, Anubis, Thot, Sokaris und Min. Auch der Aspisstier als Verkörperung des Gottes Ptah war bekannt. Hator und Neith waren von besonders großer Bedeutung. Unter den vordynastischen Königen war Horus der größte Gott unter den geeinten Reichen. Später hatte Rê diese Stellung inne. Sein Tempel stand in Hierkonpolis und war zu seiner Zeit sehr beliebt. Man feierte dort das Fest der "Horusverehrung", dass alle zwei Jahre stattfand. Es erscheint regelmäßig in den könglichen Annalen. Die Könige der beiden ersten Dynastien setzten die Tradition als "Horusdiener" fort. Sie sahen sich als Nachfolger dieser.Die Herrscher der 3. Dynastie stammten aus Memphis. Die Verehrung des Horus trat in den Hintergrund. Das Priesteramt versahen zu dieser Zeit Laien. Jede Priesterschaft unterteilte sich in vier Ordnungen, die in Griechenland als Phylen bezeichnet wurden. In regelmäßigen Turni wechsleten sie einander ab. Die Priester waren einander gleichgestellt.
König Menes und seine Nachfolger
Die ersten beiden Dynastien regierten mehr als 400 Jahre. Während der Zeit war die Kultur einem stetigen Wachstum unterlegen. Sieben Könige folgten aus dem Geschlecht des Menes in den ersten beiden Jahrhunderten der Entwicklungszeit. Bekannt von diesen sind Miebis und Usaphais. Überliefert wurden Nachrichten von zwölf der 18 Könige die während der Zeitperiode herrschten. Die ersten Nachfolger Menes musst den Norden vollständig in das große ägyptische Reich integrieren. Die Verwaltung beider Reiche war lange getrennt, weshalb jetzt eine Personalunion folgen musste. Bei der Thronbesteigung feierten die Könige ein Fest für die "Vereinigung der beiden Länder". Dem ersten Regierungsjahr jeden Königs wurde der Name des Königs gegeben. Dem Norden passte die Einverleibung nicht wirklich. König Narmer lebte am Anfang der dynastischen Zeit bestrafte aufrührerische Lybier im Westen des Deltas. Er nahm ungefähr 120.000 Menschen als Gefangene, wodurch die Bewohner eines ganzen Landstriches umgesiedelt wurden. König Narmer ließ im Tempel von Hierankopolis zum Andenken daran eine Schieferplatte und einen birnenförmigen Keulenknauf mit Relifeszenen seines Triumphzuges. König Neterimu zerstörte später die nördlichen Städte Schmre und "Nordhaus". Unter der 2. Dynastie gab es einen Krieg gegen den Norden. König Chasechem hatte Gelegenheit sein Reigierungsjahr deshalb ein "Jahr des Kampfes und der Unterwerfung des Nordens" (Vgl. Breasted 2001. S.44) zu nennen. Er ließ festhalten, dass er nach eigenen Worte 47209 Aufrührer gefangen nahm. Sein Sieg findet sich ebenfalls im Tempel von Hierankopolis verewigt. Seinem Sieg weihte er ein Alabastergefäß mit seinem Namen und dem Siegesjahr sowie zwei Statuen, welche sitzende Könige darstellen. Auf ihren Sockeln wurde die Anzahl der Gefangenen festgehalten.
Die Thinitische Kultur
Durch die Kämpfe wurde der Norden in seiner Enwicklung gehemmt. Die Nation selbst gewann an Wohlstand. Die ägyptischen König legten Staatsdomänen an und errichteten neue Paläste, Tempel und Festungen. Zahlreche Bewässerungskanäle wurden angelegt und man baute die Mauer des Menes oberhalb von Memphis. Dies zeigte, dass man in Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung des Reiches war. Sie strebten mit ihren Projekten über die Grenzen Ägyptens hinaus. Es wird angenommen, dass Semerchet zu den Königen der 1. Dynastie gehörte. Er unterhielt Begwerke in den Kupferdistrikten der Sinaihalbinsel im Wadi Maghara. Er führte Expeditionen dorthin durch. Diese litten unter Plündungszügen der Beduinenstämme. Sie schlugen ihre Zelte in desen Gegenden auf. Ojre Bestrafung hielt er in einem Relief auf den Felsen in Wadi fest. Das Elfenbeintäfelchen von König Usaphais und eine Notiz auf dem Palermostein aus der Reigerungszeit von Miebis nehmen Bezug auf Siege über die selben Stämme.
vgl. Breasted, J. H.: Geschichte Ägyptens. Parkland Verlag. 2001.
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Die älteste Staatsverfassung Ägyptens
Der Staat der altägyptischen Zeit war gut geordnet und hoch entwickelt. Über den Staat ist leider nicht sehr viel bekannt. Der Hauptbeistand des Königs war der erste Minister, der als Kanzler oder Weisr agiert. Er begleitet ihn auf hinterlassenen Reliefes bei wichtigen Angelegenheiten. Besondere Beamte kümmerten sich um die Gerichtsbarkeits, verwalteten den Fiskus und waren für die regelmäßige Auszahlung der Einkünfte für die Königsgräber zuständig. Das Land selbst galt wahrscheinlich als persönliches Eigentum des Königs. Dieses verlieh er an die Mitglieder der Adelsklasse. Die adligen verwalteten das Staatsgebiet. Genaueres über die Verwaltung ist nicht bekannt.
Das Volks lebte auf den Gütern in Sklaverei. Ausnahmen bildeten wahrscheinlich die Künstler und Handelsleute, die als freie Klassen galten. Der Rest der Bevölkerung lebte in den Stäadten. Diese wurden von Mauern aus lufttrockenen Ziegeln geschützt und unterstanden dem Kommando des Ortsgouverneurs. Als die bedeutendsten Städte galten Elkab und Buto, die beiden Hauptstädte. Ihre könglichen Vororte waren Nechen, das spätere Hierakonpolis und Pe, die "weiße Mauer" welche das später zu Memphis wurde. This war die Heimat der ersten beiden Dynastien. Viel ansehen bekam auch das benachbarte Abydos und die Städte Heliopolis, Herkleopolis und Sais. In der 3. Dynastie erwähnt man weitere Städte, die aber nicht so bedeutend waren, wie diese Städte.
Die Zeitrechnung
Die beamten des Schatzhauses nahmen alle zwei Jahre im ganzen Land eine Zählung der königlichen Besitzungen vor. Sie biledeten auch eine Grundlage für die Zeitrechnung. Die Regierungsjahre des Königs bezeichnete man als "das Jahr der 1. Zählung", "das Jahr nach der 2. Zählung" usw. Den alten babylonischen Sitten entsprechend benannte man Jahre auch nach wichtigen Ereignisse, wie z. B. das "Jahr des Niederwerens der Troglodyten". Später fanden die Zählungen jährlich statt, wodurch sie sich besser für die Zeitrechnung eigneten. Die Tradition verhinderte die Schreiber am Zählen der Jahre selbst. Das bürgerliche Jahr richtete sich nach den Jahreszeiten. Im geschäftlichen Leben war die Rechnung nach Mondmonaten relevant.
Das Schriftsystem
Die Schrift des Regierungs- und Verwaltungssystems waren die Hieroglyphenzeichen. Sie erscheinen in der flüchtigen Kursive des rechnenden Schreibers. Diese hatte Lautzeichen und gabe eine Silbe oder Gruppen von Konsonanten wieder. Auch einzelne alphabetische Zeichen erschienen für einzelne Konsonanten. Das Schriftsystem war sehr traditionsbewusst. Unter den ersten Dynastien hatte das Schriftsystem noch sehr altertümliche Formen. Mit ihm hielt man medizinische und religiöse Texte fest. Ihnen wurde eine besondere Heilkraft und Heiligkeit zugeschrieben. Man führte über die Regierung einzelner Könige die Annalen. Es wurde festgehalten welche Hauptereignisse während ihrer Regierungszeit stattfanden und bis auf den Tag genau ihre Regierungszeit angegeben. Ein Bruchstück dieser Annalen ist der "Palermostein", der seinen Namen von seinem Standort im Museum in Palermo, erhalten hat.
Die Staatsreligion
Die Staatsform dieser Zeit war eien Staatsform der Religion. Von der Relgioin des Volkes ist wenig hinterlassen wirden. Der köngliche Tempels aus der Zeit des Menes war eher ein Schrein oder eine Kapelle aus Holz, die von Wänden aus geflochtenen Binsen umgeben war. Vor diesem gab es einen umschlossenen Hof. Darin befand sich auf einer Standarte das Abzeichen des Gottes. Vor der Einfriedung befanden sich zwei Pfähle, die eventuell als Vorläufer der beiden steinernen Obelisken gesehen werden können. Sie wurden später am Eingang des Tempels errichtet. Seit der zweiten Hälfte der 2. Dynastie baute man steinerne Tempel. In den Annalen der König ist of zu lesen, dass sie den Grundriss des Tempels entworfen oder der feierlichen Einweihung beigewohnt haben.
Die Götter
Die Götter des alten Ägyptens waren bereits Orisis und Seth sowie Horus, Anubis, Thot, Sokaris und Min. Auch der Aspisstier als Verkörperung des Gottes Ptah war bekannt. Hator und Neith waren von besonders großer Bedeutung. Unter den vordynastischen Königen war Horus der größte Gott unter den geeinten Reichen. Später hatte Rê diese Stellung inne. Sein Tempel stand in Hierkonpolis und war zu seiner Zeit sehr beliebt. Man feierte dort das Fest der "Horusverehrung", dass alle zwei Jahre stattfand. Es erscheint regelmäßig in den könglichen Annalen. Die Könige der beiden ersten Dynastien setzten die Tradition als "Horusdiener" fort. Sie sahen sich als Nachfolger dieser.Die Herrscher der 3. Dynastie stammten aus Memphis. Die Verehrung des Horus trat in den Hintergrund. Das Priesteramt versahen zu dieser Zeit Laien. Jede Priesterschaft unterteilte sich in vier Ordnungen, die in Griechenland als Phylen bezeichnet wurden. In regelmäßigen Turni wechsleten sie einander ab. Die Priester waren einander gleichgestellt.
König Menes und seine Nachfolger
Die ersten beiden Dynastien regierten mehr als 400 Jahre. Während der Zeit war die Kultur einem stetigen Wachstum unterlegen. Sieben Könige folgten aus dem Geschlecht des Menes in den ersten beiden Jahrhunderten der Entwicklungszeit. Bekannt von diesen sind Miebis und Usaphais. Überliefert wurden Nachrichten von zwölf der 18 Könige die während der Zeitperiode herrschten. Die ersten Nachfolger Menes musst den Norden vollständig in das große ägyptische Reich integrieren. Die Verwaltung beider Reiche war lange getrennt, weshalb jetzt eine Personalunion folgen musste. Bei der Thronbesteigung feierten die Könige ein Fest für die "Vereinigung der beiden Länder". Dem ersten Regierungsjahr jeden Königs wurde der Name des Königs gegeben. Dem Norden passte die Einverleibung nicht wirklich. König Narmer lebte am Anfang der dynastischen Zeit bestrafte aufrührerische Lybier im Westen des Deltas. Er nahm ungefähr 120.000 Menschen als Gefangene, wodurch die Bewohner eines ganzen Landstriches umgesiedelt wurden. König Narmer ließ im Tempel von Hierankopolis zum Andenken daran eine Schieferplatte und einen birnenförmigen Keulenknauf mit Relifeszenen seines Triumphzuges. König Neterimu zerstörte später die nördlichen Städte Schmre und "Nordhaus". Unter der 2. Dynastie gab es einen Krieg gegen den Norden. König Chasechem hatte Gelegenheit sein Reigierungsjahr deshalb ein "Jahr des Kampfes und der Unterwerfung des Nordens" (Vgl. Breasted 2001. S.44) zu nennen. Er ließ festhalten, dass er nach eigenen Worte 47209 Aufrührer gefangen nahm. Sein Sieg findet sich ebenfalls im Tempel von Hierankopolis verewigt. Seinem Sieg weihte er ein Alabastergefäß mit seinem Namen und dem Siegesjahr sowie zwei Statuen, welche sitzende Könige darstellen. Auf ihren Sockeln wurde die Anzahl der Gefangenen festgehalten.
Die Thinitische Kultur
Durch die Kämpfe wurde der Norden in seiner Enwicklung gehemmt. Die Nation selbst gewann an Wohlstand. Die ägyptischen König legten Staatsdomänen an und errichteten neue Paläste, Tempel und Festungen. Zahlreche Bewässerungskanäle wurden angelegt und man baute die Mauer des Menes oberhalb von Memphis. Dies zeigte, dass man in Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung des Reiches war. Sie strebten mit ihren Projekten über die Grenzen Ägyptens hinaus. Es wird angenommen, dass Semerchet zu den Königen der 1. Dynastie gehörte. Er unterhielt Begwerke in den Kupferdistrikten der Sinaihalbinsel im Wadi Maghara. Er führte Expeditionen dorthin durch. Diese litten unter Plündungszügen der Beduinenstämme. Sie schlugen ihre Zelte in desen Gegenden auf. Ojre Bestrafung hielt er in einem Relief auf den Felsen in Wadi fest. Das Elfenbeintäfelchen von König Usaphais und eine Notiz auf dem Palermostein aus der Reigerungszeit von Miebis nehmen Bezug auf Siege über die selben Stämme.
vgl. Breasted, J. H.: Geschichte Ägyptens. Parkland Verlag. 2001.
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