Fotos für die Pressefreiheit 2022

von Christina Schott

Fotos für die Pressefreiheit 2022

Reporter ohne Grenzen, 3.5.2022 – Der Band „Fotos für die Pressefreiheit 2022“ wirft in Text- und Bildform einen Blick zurück auf das Jahr 2021, welches durch die Klimakrise, bewaffnete Konflikte und die Corona-Pandemie geprägt war. Der Faktenteil des Buches lenkt den Blick auf einige Länder, die 2021 besonders unter Einschränkungen der Informationsfreiheit gelitten haben, unter anderem Belarus, Kuba und der Irak, aber auch Großbritannien, Israel und Thailand.


Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im August 2021 hat auch die Medienlandschaft des Landes dramatische Veränderungen erlebt. Zahlreiche Redaktionen wurden geschlossen, vor allem Journalistinnen sahen sich Drohungen ausgesetzt, und viele mutige Medienschaffende haben seither das Land verlassen. Für Reporter ohne Grenzen war das Jahr 2021 deshalb ein Jahr der besonderen Herausforderungen. Die Fotografin Johanna-Maria Fritz ist mehrfach durch Afghanistan gereist, hat Menschen in der Stadt und auf dem Land getroffen und deren Alltag dokumentiert. Ihre einfühlsamen Bilder zeigen, wie das Leben nach der politischen Zäsur weitergeht – und was diese geändert hat.


Insgesamt haben 20 Fotografinnen und Fotografen sowie Autorinnen und Autoren Reporter ohne Grenzen ihre Arbeiten für diese 28. Ausgabe des Fotobuchs zur Verfügung gestellt. Die Bilder der Fotografinnen und Fotografen dokumentieren etwa den mutigen Aufstand der Bevölkerung in Myanmar, den Alltag am Gazastreifen oder begleiten die Menschen in den Bergbauregionen von Peru bei ihrer Arbeit. In acht Essaytexten begleiten Autorinnen und Autoren die Bilder der Fotografinnen und Fotografen aus der Ich-Perspektive, was diese bei ihrer oft schwierigen Arbeit motiviert – und wie sie auch in Krisensituationen den Fokus behalten.

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Christina Schott

Berlin

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Christina Schott hat rund 20 Jahre als freie Journalistin, Analystin und freie Kulturprojektmanagerin in Indonesien und anderen südostasiatischen Ländern gelebt und gearbeitet. Als Mitbegründerin des Korrespondentennetzwerks weltreporter.net berichtet sie für deutsche und internationale Print- und Online-Medien, darunter Stern, Zeit, Brigitte, taz, FAZ, Deutsche Welle und The Jakarta Post. Von 2009 bis 2019 hat sie das Goethe-Instituts Indonesien bei Kulturprogrammen beraten und war als Projektmanagerin tätig. Von 2016 bis 2021 hat sie als Nacht-RvD für FAZ.NET gearbeitet. Seit 2020 gehört sie zum Produktionsteam der Handelsblatt Newsletter. Aktuell vertritt sie die Geschäftsstelle der Weltreporter in Deutschland und betreut die Textredaktion des Fotobuchs der Reporter ohne Grenzen.

Bevor Christina Schott mit einem Stipendium des Internationalen Journalistenprogramms (IJP) nach Indonesien ging, um bei der Jakarta Post zu arbeiten, absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule und arbeitete als Redakteurin bei den Wochenzeitschriften Stern und Hörzu. Während der Reformasi-Ära 1998/99 arbeitete sie zum ersten Mal in Indonesien als Praktikantin am Goethe-Institut Jakarta. Zuvor studierte sie Germanistik, Publizistik und Psychologie. Sie spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Indonesisch und ist gut vernetzt mit der Kulturszene, den Medien und der NGO-Community in Indonesien und den Nachbarländern. Ihre Schwerpunktthemen sind Gesellschaft, Kunst und Kultur sowie Umwelt, Energie und Klimawandel in Südostasien.

Auftraggeber

Reporter ohne Grenzen , Weltreporter

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