Fußballmuseum bestätigt starke Besucherzahlen
von Andreas Schröter

Der WM-Pokal 2014 in der "Schatzkammer" ist nur eines der vielen Highlights im Fußballmuseum
Das Fußballmuseum ist auch im zweiten Jahr nach seiner Eröffnung ein Publikumsmagnet. Mit mehr als 200.000 Besuchern und Eintrittserlösen von mehr als zwei Millionen Euro in 2017 zählt die interaktive Erlebniswelt zu den besucher- und umsatzstärksten Museen der Rhein-Ruhr-Region.
Das Familienticket verbuchte mit einer Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr die größte Zuwachsrate.
Fußballmuseum: "Wir haben die guten Zahlen bestätigt"
"Wir haben die guten Zahlen aus dem ersten Jahr bestätigt. Das ist für uns als Kultureinrichtung mit einer sehr aufwendigen medialen Dauerausstellung ein großartiger Erfolg", kommentiert Direktor Manuel Neukirchner die vorläufigen Jahreszahlen für 2017. "Unsere Gäste schätzen insbesondere den hohen Erlebnisgehalt des Museumsrundgangs und das erweiterte Angebot an altersgerechten Führungen zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten."
Kulturprogramm ANSTOSS
Weitere Erfolgsfaktoren sind das Kulturprogramm "ANSTOSS" und die Vermarktung des Museums als Veranstaltungsstätte. Im Jahr 2017 fanden auf den verschiedenen Eventflächen des Deutschen Fußballmuseums mehr als 200 Fremdveranstaltungen mit exklusiven Führungen durch die Ausstellung statt.
Für seine besucherorientierte Ausstellungsgestaltung und die flexible Nutzbarkeit des Hauses als attraktive Eventlocation war das Deutsche Fußballmuseum 2017 für drei internationale Museumspreise nominiert.
Entstehungsgeschichte
Das Deutsche Fußballmuseum wurde am 23. Oktober 2015 als nationales Fußballmuseum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Dortmund eröffnet. Die Planungen wurden von der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum gGmbH mit Sitz in Dortmund ausgeführt.
Nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland entschloss sich der DFB, aus den Gewinnen der Weltmeisterschaft die Errichtung eines nationalen deutschen Fußballmuseums zu finanzieren. Aus 14 Städten, die sich als Standort für das Fußballmuseum beworben hatten, wählte das DFB-Präsidium im Mai 2007 die Städte Köln, Oberhausen, Gelsenkirchen und Dortmund aus und entschied sich damit für einen Standort im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Auf einem außerordentlichen Bundestag des DFB am 24. April 2009 entschieden sich die Delegierten für das innenstadtnahe Areal südlich des Dortmunder Hauptbahnhofs, das bis zum Baubeginn des Museums als Busbahnhof genutzt worden war.
Die Bauarbeiten für das Museum begannen im September 2012; am 20. September erfolgte in Anwesenheit von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft der symbolische Spatenstich.
Die Grundsteinlegung fand am 29. April 2013 statt. Anwesend waren unter anderem Wolfgang Niersbach, Reinhard Rauball und Ute Schäfer. Ein Jahr später, 2014, konnte das Richtfest gefeiert werden
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Andreas Schröter
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