Corona befeuert die Digitalisierung
von Albert Absmeier

- Analoge und digitale Produkte sollen verknüpft werden.
- Digitale Transformation wird durch IT-Fachkräftemangel und Fragmentierung von Kunden-Touchpoints erschwert.
- Lünendonk-Studie kostenfrei verfügbar .
Unternehmen investieren in Zeiten von Corona verstärkt in ihre Digitalisierung. Sie stoßen dabei aber auf einige Herausforderungen: Der Fachkräftemangel, die Fragmentierung von Kunden-Touchpoints auf verschiedene Online- und Offline-Kanäle sowie der Kulturwandel hin zu einer agilen Arbeitsweise zählen zu den wichtigsten Hemmnissen, die es zu überwinden gilt. Budgets für Digitalisierungsprojekte sollen dennoch steigen.
Verschmelzung der digitalen und analogen Welt.
Unternehmen möchten vor allem ihr bestehendes Produktangebot um digitale Services ergänzen: 88 Prozent der Teilnehmer geben an, punktuell digitale Mehrwertdienste wie Apps, Chatbots oder Customer Care Center aufzubauen. Diese sollen das existierende Produktportfolio abrunden. »Die Digitalisierung wird nicht als Revolution, sondern Evolution gesehen. Das Beste aus der analogen und digitalen Welt soll miteinander verknüpft werden, was sowohl Sicherheit als auch Fortschritt bringt«, erläutert Mario Zillmann, Studienautor und Partner bei Lünendonk.
Eine bessere Integration der analogen und digitalen Vertriebskanäle – mithilfe von Customer-Experience-Plattformen – steht für 83 Prozent der Studienteilnehmer im Fokus.
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