Konjunkturpaket: Investitionen für digitale Verwaltung sind gut angelegt
von Albert Absmeier

Welche Herausforderungen müssen bei den Investitionen für mehr E-Government gemeistert werden, damit die Gelder zielgerichtet und sinnvoll in den Aufbau digitaler Verwaltungsstrukturen fließen und den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken.
Die Covid-19-Pandemie hat den Status der digitalen Verwaltung und die Notwendigkeit von Veränderungen wie unter einem Brennglas gebündelt und überall dort Feuer entfacht, wo die Digitalisierungsdefizite am größten sind. Die Management- und Technologieberatung BearingPoint und das Handelsblatt Research Institute (HRI) haben die im Konjunkturpaket der Bundesregierung enthaltenen Investitionen in die Digitalisierung der Verwaltung genauer analysiert und mit Blick auf die zukünftige Entwicklung in ihrer Studie bewertet.
Investitionen sollen der Digitalisierung einen Schub geben
Mit den Investitionen aus dem Konjunkturpaket werden verschiedene Maßnahmen zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung auf den Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen finanziert. Diese sollen der Digitalisierung einen weiteren Schub geben, der nach Ansicht von BearingPoint und HRI auch dringend notwendig ist. Im Wesentlichen soll dies mittels drei großer Vorhaben gelingen – dem Online-Zugangsgesetz (OZG), der Registermodernisierung und der digitalen Befähigung der Kommunen.
Mittelbare Konjunktureffekte entscheidend
Da der Großteil der Konjunkturhilfen in den Jahren 2021 und 2022 fließen soll, erwarten die Experten von BearingPoint und HRI in
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