Agiles Arbeiten und seine Grundvoraussetzungen: Der größte Fehler – die Angst vor dem Fehler
von Albert Absmeier

Der Unterschied zwischen agilen Modellen und agilem Arbeiten liegt in der Definition. Agile Modelle beschreiben die Struktur eines definierten Projektablaufs, wie beispielsweise Scrum. Mit Scrum werden Lösungen in iterativen und inkrementellen Abläufen erstellt. Das Ziel ist dabei nicht im Voraus exakt definiert, sondern manifestiert sich erst im Rahmen der Entwicklung. Während agile Modelle die Anwendungsformen – wie die Werkzeuge in einem Werkzeugkasten – darstellen, kann das agile Arbeiten mit den Abläufen in der Werkstatt und den Mitarbeitern dieser Werkstatt verglichen werden.
Agiles Arbeiten bezeichnet hauptsächlich die agile Kultur, welche agiles Vorgehen ermöglicht. Dazu gehören Verhaltensweisen, bestimmte Abläufe und Regeln aber auch eine agile Arbeitsumgebung, wenn es dem Ziel förderlich ist. Im Vergleich zum klassischen Projektmanagement in einer Top-down-Organisation arbeitet ein agiles Team dynamisch auf ein angelegtes Projektziel zu, ohne ein festgeschriebenes Ziel und ohne Hierarchiestufen innerhalb der Gruppe. Agiles Arbeiten setzt Eigenverantwortung, Fehlertoleranz, Offenheit und Transparenz, sowie eine starke Kommunikation voraus. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann ein agiles Team schneller, flexibler und oftmals qualitativ besser vorgehen, als klassische Projektteams.
Komplexe Herausforderungen brauchen flexible Arbeitsweisen
Die zunehmende Dynamik am Markt erfordert neue Arbeitsmodelle. Höher, schneller, besser lautet die Devise. Die Konkurr
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