»Remote Work wird im schlimmsten Fall zum All-you-can-eat-Buffet für Cyberkriminelle«
von Albert Absmeier

2021 könnte das Jahr des Datenlecks werden. Zu diesem Ergebnis sind die Experten von Ping Identity, Anbieter der Intelligent-Identity-Lösung für Unternehmen, gekommen. Hauptgrund dafür ist, dass eine große Menge vertraulicher Unternehmensdaten sich aufgrund des Corona-bedingten Remote-Working-Booms außerhalb der Firmeninfrastrukturen befinden – und dadurch im schlimmsten Fall ein All-you-can-Eat-Buffet für Cyberkriminelle darstellen. Doch es gibt noch weitere Risiken, die das kommende Jahr aus Identitätssicht prägen werden.
Unwissenheit schützt vor Datenklau nicht
Pascal Jacober, Regional Sales Director EMEA Central bei Ping Identity, berichtet: »Auch in großen international agierenden Banken müssen sich die Mitarbeiter nun zum ersten Mal überhaupt mit Themen wie Phishing, sicheren Netzwerken und ähnlichem auseinandersetzen. Denn bis zum Beginn der Corona-Pandemie haben sie nie von zuhause aus gearbeitet. Und so wie ihnen geht es aktuell Abermillionen von Menschen auf der ganzen Welt. Es stellt sich also die Frage, wie man bei Personen, die sich nie mit solchen Themen auseinandersetzen mussten, auf die Schnelle ein Bewusstsein dafür schafft. Wie kann man ihnen die Gefahren aufzeigen, wenn sie sich nie diesen Bedrohungen stellen mussten?«
»Man kann nicht schützen, was man nicht kennt«
Dieses Zitat des Ping-CEOs Andre Durand wird 2021 besonders wichtig, denn Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen stehen genau vor dieser Herausforderung: Sie müssen schützen, was sie nicht
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