Arbeiten im Home Office: Weniger Stress durch klare Trennung von Beruf und Privatem
von Albert Absmeier

Durch die Corona-Pandemie arbeiten Menschen vermehrt von Zuhause aus. Auch längerfristig geht der Trend eindeutig zum Home Office und damit zu einer deutlich unklareren Trennung von Arbeits- und Privatleben. Die repräsentative Studie »social health@work« der Universität St.Gallen und der Barmer zeigt, dass Beschäftigte, die ausgeprägte Grenzmanagementtaktiken anwenden, über weniger Stress- und Schlafprobleme berichten .
Nach eigenen Aussagen empfinden Beschäftigte, die (teilweise) mobil arbeiten und ihre Grenzen aktiv managen bis zu 14 Prozent weniger Stress und leiden bis zu 13 Prozent weniger unter Schlafproblemen. Zudem fühlen sie sich bis zu 10 Prozent produktiver und 12 Prozent psychisch arbeitsfähiger im Vergleich zu denjenigen, die dieses Verhalten nicht oder nur im geringen Ausmaß zeigen. Im Home Office fällt die klare Trennung zwischen Arbeit und Privatem oftmals schwer. Umso wichtiger ist es daher für die eigene Gesundheit und Belastbarkeit, eine zeitliche, örtliche und kommunikative Abgrenzung zwischen beiden Welten aktiv zu steuern.
Die zeitliche Abgrenzung, wie klar strukturierte Zeiten für Arbeit und Privates, gelingt derzeit bereits 70 Prozent der Befragten. Dazu geben etwas über die Hälfte (55 Prozent) an, eine strikte örtliche Trennung vorzunehmen (etwa durch eine räumliche Trennung zwischen Arbeits- und Familienbereich). Aufholbedarf besteht jedoch besonders bei der Kommunikation der präferierten Arbeitszeiten an das private und berufliche Umfeld: Diese Ar
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