Fury In The Slaughterhouse: Comeback nach 13 Jahren

von Sven Hessel

Fury In The Slaughterhouse: Comeback nach 13 Jahren
Fury In The Slaughterhouse: Comeback nach 13 Jahren
Was ist da los, dass sich FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE ausgerechnet 2020 wieder ins Rennen werfen? Natürlich haben sie seit ihrem offiziellen Ende 2008 die Füße nicht ganz stillhalten können und sich immer wieder für beeindruckende Konzerte zusammengefunden, aber trotzdem: Warum jetzt ein Album und vorher nicht?
Weil eine Band, die so ziemlich alles durchgemacht hat, was in 30 Jahre Bandgeschichte hineinpasst, nicht einfach aufhören kann. Am Ende ist es wahrscheinlich wie mit der wahren Liebe, von der nach wie vor niemand sicher sagen kann, ob es sie wirklich gibt. Dennoch: Man kann nicht anders, man muss und man möchte. Und wenn, wie in diesem Fall, 13 Jahre zwischen „NOW“ und dem letzten Fury-Album liegen, kann man sich nur in etwa vorstellen, welche Schleusen jetzt geöffnet wurden.
https://fury.lnk.to/NOW
Einen Punkt darf man dabei aber nicht vergessen: FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE gäbe es im Jahr 2020 vielleicht nicht mehr, wären da nicht ihre Fans, die auch in den letzten Jahren immer noch in Scharen zu den Konzerten gekommen sind. Fans, für die diese Musik der Soundtrack einer bestimmten Zeit ist. Und genau das ist und bleibt Fury: Die eigentlich logische Konsequenz und das Ergebnis einer Zeit.

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Sven Hessel

Jößnitz

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