529 Tage anonym als Klimaaktivistin im Gefängnis | Der Fall Ella

von Sarah Koldehoff

Lützerath, Hambacher Forst oder Dannenröder Forst - immer wieder treffen Polizei und Klima-Aktivist*innen bei Räumungen aufeinander. In Letzterem nehmen SEK-Beamte am 26. November 2020 bei der Räumung eines Baumhausdorfs eine Aktivistin fest. Sie weigert sich, ihre Identität preiszugeben. Vor Gericht nennt sie sich „Ella".

Lützerath, Hambacher Forst oder Dannenröder Forst - immer wieder treffen Polizei und Klima-Aktivist*innen bei Räumungen aufeinander. In Letzterem nehmen SEK-Beamte am 26. November 2020 bei der Räumung eines Baumhausdorfs eine Aktivistin fest. Sie weigert sich, ihre Identität preiszugeben. Vor Gericht nennt sie sich „Ella". Dort wird sie schuldig gesprochen und zu einer Haftstrafe verurteilt - auch weil sie durch das Geheimhalten ihrer Identität die Zusammenarbeit mit dem Gericht verweigere. Warum riskieren Klimaaktivist*innen wie „Ella" hohe Strafen und wieso sind sie bereit, so heftige persönliche Kosten und Risiken einzugehen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen? Und welche Rolle spielen Gruppenzugehörigkeiten dabei? Diese und weitere Themen behandeln wir in der ersten Folge des „Der Fall"-Podcasts.

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Porträt von Sarah Koldehoff

Sarah Koldehoff

Berlin

Zur Person

Sarah Koldehoff

Aufgewachsen in Köln, Studium der Psychologie in Frankfurt am Main und Hamburg, währenddessen Hospitanzen bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Rhein-Main-Zeitung) und der Zeit (Ressort Wissen). Autorin & Host des Podcasts "Der Fall" für funk, gemeinsam mit Lydia Benecke. Schreibt unter anderem für Die Zeit und Spektrum der Wissenschaft über Psychologie und Gesellschaft. 2021 unter den "Top 30 bis 30" im Journalismus (Medium Magazin).

Auftraggeber

DIE ZEIT , Spektrum der Wissenschaft , funk