Ernst Ludwig Kirchner und der Mythos Davos

von Sabine Ludwig

Er gehört zu den berühmtesten Söhnen Aschaffenburg: Ernst Ludwig Kirchner. Der Maler wurde hier in der Nähe des Bahnhofes am 6. Mai 1880 geboren. Das Kirchner Museum in Davos, Schweiz widmet dem gebürtigen Unterfranken nun die große Retrospektive „Zum Schein Architektur - Der unbekannte Kirchner“. Hier rückt die unentdeckte Seite des studierten Architekten in den Fokus und stellt anhand seiner Entwürfe und Skizzen aus der Studienzeit Kirchners architektonischen Blick heraus. Auch widmet sich ein Ausstellungsraum der „Konkreten Kunst“, die auch in einem Gemälde Kirchners („Junkerboden“ von 1938) hervortritt, gegenübergestellt und verglichen mit einem Werk von Sophie Taeuber-Arp („Collage“ von 1928). Die gebürtige Davoserin (1889-1943) nahm eine zentrale Stellung im Zürcher Dadaismus und als Pionierin der konstruktiven Kunst ein. Die Ausstellung bis 22. September 2024 möchte diese unbekannte Seite des Malers in den Fokus rücken und anhand der Entwürfe und Skizzen seinen architektonischen Blick herausstellen. Ausgewählte Gemälde werden gezeigt, in denen sichtbar wird, wie sehr ihn zeitlebens das Architektenwissen in seinen Kompositionen begleitete.


https://www.mortimer-reisemagazin.de/ernst-ludwig-kirchner-und-der-mythos-davos/

 

Erschienen am 12. August 2024 im Mortimer-Reisemagazin.

 

Quelle: https://www.mortimer-reisemagazin.de/ernst-ludwig-kirchner-und-der-mythos-davos/
Porträt von Sabine Ludwig

Sabine Ludwig

Randersacker

Zur Person

Sabine Ludwig

Meine Schwerpunkte sind Reisereportagen, Veröffentlichungen in christlichen Medien, Porträts, Storytelling und Krisenberichterstattung, u. a. als Embedded Journalist.
Ich bin eine deutsche Journalistin und Reiseautorin, immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Storys. So hatte mich die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zum Interview in ihr Haus in Rangun eingeladen. Lauren Baltridge, ehemalige Privatsekretärin von Jackie Kennedy, empfing mich zum Tee in Washington D.C. und Vera Bohle erzählte mir über ihr riskantes Leben als Minen-Räumerin.
Ich wurde in Würzburg geboren und bin dort zur Schule gegangen. Später habe ich in Deutschland und den USA studiert und in Hongkong, Benin/Westafrika und Bonn gelebt und gearbeitet.
Ich habe mehrere Bücher veröffentlicht und war als Kriegsberichterstatterin in Afghanistan, Südsudan, Irak, Mali, etc. Zuletzt lebte und arbeitete ich in der Ukraine und in Tunesien.