Krieg in der Ukraine! Wie können wir unsere Kinder schützen?
von nicole koch

Unterschätze dein Kind nicht!
Zuerst einmal sollte man die Resilienz, also die Widerstandsfähigkeit von Kindern, niemals unterschätzen. Kinder sind oft erstaunlich gut darin, Dinge zu verpacken und zu verarbeiten, an denen wir Erwachsenen fast verzweifeln. Deshalb sollte man seine Kinder, auch was diesen Krieg angeht, nicht in Watte packen, sondern offen und ehrlich mit ihnen über diese Dinge sprechen. Schenke deinem Kind Zeiten, in denen es über die eigenen Ängste und Sorgen sprechen kann, nimm es, seine Gedanken und Gefühle ernst.
Ehrliche, aber positive Antworten
Gib ihm ehrliche, aber positive Antworten auf seine Fragen. Wenn es beispielsweise Angst davor hat, dass der Krieg hier nach Deutschland kommt, sag ihm ehrlich, dass man das nicht zu hundert Prozent ausschließen kann, dass es aber doch sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich ist. Lenke seinen Blick auf das, was die Welt dagegen tut und wie andere Länder den Geflüchteten Hilfe und Obdach geben.
Ein geregelter Tagesablauf
Versuche außerdem einen normalen Alltag mit festen Abläufen beizubehalten. Essen, Schlafen, in die Schule oder den Kindergarten gehen, gemeinsam lachen und spielen, all das sind Dinge, die deinem Kind ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität vermitteln, etwas, was sie mehr denn je brauchen. Animiere dein Kind zu Dingen, die ihm Spaß machen, wie sich mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen. Denn wir alle wissen, dass es unmöglich ist, sich zu freuen und Spaß zu haben und gleichzeitig Angst zu empfinden. Und genauso funktioniert das auch bei Kindern.
Der Umgang mit den Medien
Und was das Internet, Fernsehen und andere Medien betrifft … Verbiete deinem Kind nicht den Umgang damit, aber achte darauf, dass es nicht zu viel und vor allem kindgerechte Informationen konsumiert. Gute, kindgerecht verpackte Informationen findest du beispielsweise bei LOGO https://www.zdf.de/kinder/logo und bei Neuneinhalb https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/index.html.
Und noch ein ganz wichtiger Punkt zum Abschluss: Sei auch ehrlich mit dir selbst! Es ist in Ordnung, wenn auch du manchmal Angst hast oder dir Sorgen machst. Versuche nicht, dies krampfhaft vor deinem Kind zu verbergen, sondern sei auch darin ehrlich, denn so fasst dein Kind noch mehr Vertrauen zu dir und lernt, dass es gute und richtige Möglichkeiten gibt, mit den eigenen Ängsten umzugehen.
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nicole koch
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Kinder sicher und stark machen!
Die Sicher-Stark-Initiative will helfen, eine Welt zu gestalten, in der Kinder nicht mehr Missbrauch oder Gewaltverbrechen zum Opfer fallen. Die Kinder sollen sich gesund entwickeln und frei entfalten können.
Ein Kind, das missbraucht wird, leidet Jahre oder sein ganzes Leben lang. In einer Gesellschaft, die Kinderrechte schützt und Kinder mit Würde und Respekt behandelt, sollte Missbrauch konsequent gesehen und bekämpft werden.
Wir möchten alle 3.780.000 Grundschulkinder vor Missbrauch und Gewaltverbechen schützen. Helfen Sie mit! Selbst ein kleiner Betrag kann viel bewirken.
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