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Tilidin, Xanax, Oxycodon: Medikamentensucht bei Jugendlichen | Doku | exactly

Etwa 2,3 Millionen Menschen sind in Deutschland medikamentenabhängig. Großes Suchtpotenzial haben vor allem Benzodiazepine („Benzos“) und Opioide. Tilidin oder Codein, Xanax oder Diazepam: In den letzten Jahren wurden sie auch Jugendlichen immer häufiger verschrieben. Und wer kein Rezept hat, kann sich die Medikamente auf dem Schwarzmarkt besorgen: Beim Dealer, auf der Straße oder per Messenger. Viele versuchen mit Opioiden oder Benzos Depressionen, Angststörungen oder andere psychische Probleme selbst zu therapieren und werden süchtig. Ein Problem, das sich, Suchtkliniken und Beratungsstellen zufolge, in den letzten beiden Jahren deutlich verschärft hat. Exactly will herausfinden, woher dieser gefährliche Trend kommt. Welche Wege führen in die Medikamentensucht, welche hinaus? Woher bekommt man Tilidin, Lorazepam, Oxycodon und Co.? Und welche Auswirkungen haben Benzodiazepine und Opioide auf die, die sie nehmen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, trifft sich Reporter Milan Schnieder mit jungen Menschen, die suchtkrank sind, spricht mit einem Drogendealer über sein Geschäft und fragt Rapper t-low im Interview, wie dieser mit seiner Medikamentensucht umgeht.

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Milan Schnieder

Leipzig