Ihr wollt doch nur spielen ...
Ali Baba Spieleclub e. V., offene Spieleabende immer montags und freitags ab 19 Uhr im Pellerhaus, Egidienplatz 23, Nürnberg, ali-baba-spieleclub.de
Für Kurzentschlossene
Erlanger Spieletage: Wer auch immer jetzt sofort das dringende Verlangen danach verspürt, in die vielfältige Welt des Spielens einzusteigen, für den ist nicht nur das Wetter grade richtige, sondern auch eine Erlanger Veranstaltung perfekt. Am 29.& 29. Januar finden hier nämlich die 31. Erlanger Spieletage statt und verwandeln das E-Werk in eine einzige Spielewiese. Es gibt eine riesige Auswahl an Karten- und Brettspielen für Groß und Klein vom Klassiker bis zur Messeneuheit, sondern auch Rollenspielrunden, Table Tops, Turniere und einen Live-Escape-Room. Außerdem präsentieren sich verschiedene Spielegruppen und bieten Gespräche und Mitmachmöglichkeiten an. // ÖZ Sa 12-24 & So 10-21 Uhr, Eintritt zwischen 4 und 15,50 Euro (Wochenendticket Familie), spielertage.de
Für Ausdauernde
Nürnberger Spielefest: All denjenigen, die bei den Erlanger Spieletagen Blut geleckt oder es leider nicht ins E-Werk geschafft haben, hält das Nürnberger Spielearchiv in der Folgewoche einen weiteren Spielemarathon bereit. Beim 31. Spiele-Fest kann an vier Tagen nach Herzenslust aus über 800 Brett- und Kartenspielen wählen und die ausprobieren – im wahrsten Sinne des Worte „bis in die Puppen“, gibt es doch am 3.2. die Möglichkeit, sich von 13 Uhr bis Sonnenaufgang (!) in den bunten Schachteln zu verlieren. Dazu gibt es Workshops sowie im Rahmen einer Tauschbörse eine gute Gelegenheit, alte gegen neue Spiele auszutauschen // ÖZ 2.2., 14-23 Uhr, 3.2. 13-? Uhr, 4.2. 13-22 Uhr, 5.2. 14-18 Uhr (im Anschluss bis 22 Uhr mit dem Spieleclub Ali Baba im Pellerschloss), Eintritt ab 3 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei, Ticket berechtigt zum kostenlosen Besuch des Spielzeugmuseums Nürnberg und umgekehrt, nuernberger-spiele-fest.de
Für Kontaktsucher
Social Match: Anschluss in einer neuen Stadt suchen oder den richtigen Partner suchen oder einfach mal einen Abend ganz anders verbringen – all das können die Teilnehmer beim „Social Match“ im wahrsten Sinne „spielend“. Wer sich zum Preis von 25 Euro in einer der drei Altersgruppen zwischen 20 und 60 Jahren anmeldet, bekommt Termin und Ort genannt, wo er sich mit bis zu neun Personen trifft und einen Abend lang spielt. Hierbei gilt es, alleine oder im Team Aufgaben zu bewältigen, Fragen zu beantworten – und damit die Möglichkeit, die fremden Menschen ziemlich gut kennenzulernen // socialmatch.de
Für Senioren
Spielenachmittage: Zusammen ist man weniger allein! Das gilt nicht nur für junge, sondern erst recht oft für ältere Menschen. Deswegen gibt es überall in der Stadt regelmäßig Spielenachmittage für Senioren, um in Kontakt mit anderen zu bleiben und dabei vielleicht auch noch den ein oder anderen kleinen Triumph mit nach Hause zu nehmen. Gemeinden wie beispielsweise St. Peter (immer 14-tägig mittwochs) oder Kulturläden wie Schloss Almoshof (nächste Termine: 26.1., 23.2., 23.3.), die Offene Altenhilfe LK Fürth (immer donnerstags) laden zum gemeinschaftlichen Karten-, Würfel- oder Brettspiel ein, der Eintritt ist meist frei.
Für Wandlungsfähige
Rollenspiele: „Spieler, Abenteurer und Phantasten e. V.“ heißt ein Nürnberger Rollenspieler-Verein, und damit ist eigentlich schon alles gesagt. Wer sich danach sehnt, in andere, magische, übersinnliche, aufregende Rollen zu schlüpfen, einen eigenen Charakter aus einer geheimnisvollen, andersartigen Welt zu gestalten und diesen dann auch mit Leben zu befüllen, der ist bei den Rollenspielern ziemlich richtig. Ob LARP (Live Action Role Playing), Pen&Paper, also das abenteuerliche Erzählen von Geschichten, oder fast schon herkömmlich als Tabletop, also Brettspiel – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. An jedem zweiten Dienstag im Monat trifft sich der „Nürnberger Rollenspieler Stammtisch“ im Z-Bau, Frankenstraße, ein (kostenfreies) Treffen für Altgediente und Neu-gierige // spieler-abenteurer-phantasten.de Für Nervenkitzler Exit Games: Teamgeist, Erfindungsreichtum und jede Menge Abenteuerlust sind bei den hoch angesagten sogenannten „Exit Games“ gefragt. Gruppen verschiedenster Größen werden in Räumen eingesperrt, aus denen es in einer bestimmten Zeitspanne zu entkommen gilt. Der thematischen Gestaltung sind hierbei kaum Grenzen gesetzt: Es gibt Geister und Verbrechen, Schattenwelten und Hollywood-Dramen, Magie und Horror. Die Kosten richten sich nach der Zahl der teilnehmenden Rätsler und bewegen sich zwischen 50 und 150 Euro für ein bis zwei Stunden. Im Großraum gibt es weit über 20 Angebote, die sich am leichtesten durch eine Googlesuche „Exit Games (+ Stadt)“ finden lassen.
Katharina Wasmeier
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