30 Jahre bisexueller Stammtisch München

von Fritz Letsch

30 Jahre bisexueller Stammtisch München
30 Jahre bisexueller Stammtisch München
heute abend Do 11.8.22 ab 21h auf LORA MÜNCHEN 92,4 und www.lora924.de: 30 Jahre bisexueller Stammtisch München –
30 Jahre bisexueller Stammtisch München – mitreden und mitfeiern!
Queeruferlos heute abend Do 11.8.22 ab 21h auf LORA MÜNCHEN 92,4 und www.lora924.de

Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05



Bisexueller Stammtisch München – jetzt auch www.bi-muc.de
das war zu Beginn das Treffen verschiedener Gruppen, die sich ansonsten zu Literatur / Massage / Tantra / Selbsterfahrung / und allerlei weiteren Themen trafen …

auch ein paar mal eine “Bisco” organisierten, gemeinsame Ausflüge zu Partnergruppen in der “BINE”, dem bundesweiten Bisexuellen Netzwerk http://bine.net
Feiern beginnt am 16.8.22 etwa um 19.30, wer hungrig ist, kann schon früher kommen, zur Zeit öffnen die tollen Leute dort um 18h.
Und falls du nicht in der Stadt bist: Der nächste Stammtisch ist am 20. September zur gleichen Zeit!
Neue Website-Adresse mit Weiterleitung: http://bi-muc.de

Ralf, früher in München, jetzt in Köln und im Vorstand des bundesweiten Bisexuellen Netzwerk bine.net , das auch grade 30 Jahre feiert,

hatte noch die Adresse wieder gefunden …

und einen historischen Text:
Bisexualität auf bairisch

Die Münchener Bi-Gruppe stellt sich vor

In München gibt’s ein Hofbräuhaus, eine Staatsregierung, die Bavaria, die Wies’n und eine Bisexuellen-Gruppe.Das kam so:
An einem Abend im Mai ’92 haben sich eine Frau und zwei Männer zusammengefunden, um in einer langen Konferenz eine Anzeige für die Münchener Kulturmagazine zu formulieren. Der Text des Inserates sollte das Anliegen der drei Leute wiedergeben, ohne jedoch wie ein bisexueller Kontaktmarkt zu klingen. Ein offizieller Treffpunkt ergab sich dadurch, daß in dem Münchener Zentrum für schwule Männer (das «Sub») sich seit einiger Zeit die Anfragen nach einer Bisexuellen-Gruppe häuften. Das Sub ist eine Einrichtung, der neben einem Beratungs- und Infodienst auch diverse Schwulen- und Lesbengruppen angeschlossen sind.
Im Laufe der Zeit hat sich also auch in München eine Gruppe etabliert, in der bisexuelle Frauen und Männer sich einen eigenen Lebensraum schaffen und das in die Tat umzusetzen versuchen, was sie unter Bi-Kultur verstehen.
Am Abend des 12.6.1992 fanden sich infolge dieses Inserates 25 Leute im Sub ein. Natürlich war alles ganz furchtbar aufregend, und vor dem Erfolg des Unternehmens hatten wir genauso viel Bammel wie vor dem möglichen Mißerfolg. Im Laufe d er Stunden stieg jedoch nicht nur der Wärmepegel der Luft sondern auch der Stimmung. Am Ende kamen beinahe alle zu dem Schluss, der Abend sei ein guter Anfang gewesen. Dieses denkwürdige erste Treffen hat dazu beigetragen, dass sich sehr rasch ein harter Kern gebildet hat, der lange Zeit fast unverändert bestand. Die Äußerlichkeiten waren schnell geklärt, und so finden wir uns bis heute an jedem ersten und dritten Montag des Monats in den Räumen des Sub ein.
weiterlesen: http://bijou-heftarchiv.bine.net/01/index.html#Bisexualit
Ein Text aus den letzten 25 Jahren:
bisexuelle gruppen gibt es in münchen schon seit anfang der neunziger jahre,
als offenen stammtisch, als geschlossene gesprächsgruppen, als freundeskreis,
massage- und tantra-kreis, als polit- und organisationsgruppe, auch als „uferlos“.
der münchner bisexuelle stammtisch

trifft sich regelmäßig am dritten dienstag ab etwa 19.30 im Cafe Glück, Palmstr. 4

(Ende Klenzestr./ Verlängerung der Baumstraße nach Süden / in Isarnähe, zwischen U Fraunhoferstraße und Bus 58 am Baldeplatz)

information und beratung natürlich auch per mail: bimuc (at) bi.eineweltnetz.org
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Porträt von Fritz Letsch

Fritz Letsch

München

Zur Person

Fritz Letsch

fairer Handel, faires Handeln in München? Rüstungsindustrie oder Bürgerstadt, Tourismus, Spekulation oder Selbstorganisation? Menschenmarkt.

Internationale Begegnungen mit Theater-Methoden über Denk- und Sprachgrenzen bringen: Magie im Urgrund unseres Wünschen, zukünftige Lebensformen in Selbstorganisation entwickeln, Anarchie in Genossenschaften und Räten

Auftraggeber

Forumtheater , Projekt Basis 3

Weitere Profile

Basis für neue Lebensabschnitte Demokratie wäre Kunst ... Münchner Künster*innen Paulo Freire Gruppe Räterepublik Baiern