Aufklärung neu beginnen [1]
von Fritz Letsch

Der Kampf der Kirchen und der hierarchischen Obrigkeit gegen die Aufklärung ging an vielen Stellen weiter: Nicht nur die Betriebe, Kirchen, Militär und Schulen und alle Religionen hielten an ihren magischen Ritualen und an den chauvinistischen und rassistischen Glaubenslehren fest, auch der Adel und das Kapital verteidigten den Wahn der Obrigkeit: Monarchie wurde zum Starkult, Lobby-Politik zu "Volksvertretung", statt demokratischem Zusammenwirken, wie wir es im Kleinen können.
Der Kampf um die Köpfe
Bis etwa 1700 hatten die Kirchen in den Hochschulen die höchste Wahrheit bestimmt, egal, ob sie logisch war. Die Sonne kreiste um die Erde wie der Hofstaat um den Fürsten, egal was passierte. Ketzer, die anderes behaupteten, wurden diszipliniert, totgeschwiegen oder umgebracht.
Die Aufklärung, englisch "Enlightment" genannt, war eine Erleuchtung der Logik, die sich mit der Zeit auch auf die Arbeitenden und Bürger*innen verbreitete, die Demokratie forderten statt der "göttlichen Ordnung" ihrer Monarchen zu trauen. Die erste Verfassung Bayerns 1818 des Königs "von Gottes Gnaden" ließ erste Stände-Mitsprache als Vorschlagsrecht zu, wie es Bayern grade 200jährig feierte.
Die nächste Revolution wurde lieber, mit samt dem ersten Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, des Pazifisten, Sozialisten und Freiheitskämpfers Kurt Eisner nach 1945 ganz verschwiegen. Eisner, der von einem adeligen katholischen Burschenschafter der "Rhaetia" am 21. Februar 1919 ermordet wurde.
Sein Motto
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Fritz Letsch
Fritz Letsch
fairer Handel, faires Handeln in München? Rüstungsindustrie oder Bürgerstadt, Tourismus, Spekulation oder Selbstorganisation? Menschenmarkt.
Internationale Begegnungen mit Theater-Methoden über Denk- und Sprachgrenzen bringen: Magie im Urgrund unseres Wünschen, zukünftige Lebensformen in Selbstorganisation entwickeln, Anarchie in Genossenschaften und Räten
Auftraggeber
Forumtheater , Projekt Basis 3
Weitere Profile
Basis für neue Lebensabschnitte , Demokratie wäre Kunst ... , Münchner Künster*innen , Paulo Freire Gruppe , Räterepublik Baiern
Keine Verbindung
Verbindung wird wiederhergestellt
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Wir sind gleich wieder da