Gegensprechanlage [2]
von Fritz Letsch

auf Radio Lora München lora924.de jeden Mittwoch von 21-22h - am 2. Mittwoch im Monat mit Fritz Letsch
Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 - 489 523 05
gegensprechanlage Mi 13.11. ab 21h
Tiefrot und radikal bunt || Julia Fritzsche: Für eine neue linke Erzählung – Nautilus Flugschrift
Lesung im store galore NACHHÖREN: tiefrot.igel-muc.de
„Eigentlich liegt der Beschiss offen zutage: Während der vergangenen zwanzig Jahre wurde Hartz IV erfunden, die Gesundheitsversorgung zusammengestrichen, die Altersvorsorge privatisiert und der Pflegenotstand verstetigt. Dazu dann das Mantra, unablässig wiederholt: Die Heimat ist bedroht, Flüchtlinge raus, Grenzen dicht, wenn die Fremden nicht wären, ginge es allen besser.
Wie leicht selbst Gutsituierte die Gefühle von Bedrängung und drohendem Statusverlust – ob begründet oder beschworen – auf Schwächere umleiten, ist immer wieder erstaunlich. In der Fantasie eines homogenen Volks werden die Gegensätze zwischen Herrschenden und Beherrschten übertüncht. Und es werden Gruppen definiert, die man verachten darf.“ – Auszug aus der Rezension von Benjamin Moldenhauer auf SPIEGEL.ONLINE .
Julia Fritzsche ist Trägerin des Sozialpreises 2016 und zusammen mit Sebastian Dörfler Trägerin des Pechmannpreises 2018 und des zweiten Otto-Brenner-Preises 2018 (Videos der Preisverleihungen und Interviews).
Die sommerlich-urbane Einladung zu Julia Fritzsches Lesung hat der IGEL schließlich sogar bei freier Kost & Logis angenommen. Danke dafür. Der einstündige Audio-Mitschnitt mit Auszügen aus ihrem Buch ist hier auch zum download frei erhältlich (mp3, 60 MB) || : to force the debate.

11.12. Gegensprechanlage mit Jürgen Jung
zur palästinensisch-jüdischen Dialog-Gruppe
„Ein neues Gespenst geht um in Europa: das ist der Antisemitismus-Vorwurf.“ ) Er stelle „uns Europäer, insbesondere Deutsche, unter Generalverdacht und ruft im Stil der McCarthy-Ära zu einer Hexenjagd auf jeden auf“, der die Politik Israels nicht unterstütze und denunziere ihn als Antisemiten.
So zitiert die SZ (am 24. 6. 2019, S. 9) die Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2018, die Kulturwissenschaftler Jan und Aleida Assmann. Und sie fahren fort: Die wahren Freunde Israels werden es sich nicht verbieten lassen, die Entwicklungen in diesem Land... gelegentlich auch einmal mit kritischer Sorge zu beobachten.“
Das, was für die Assmanns Anlass zu „kritischer Sorge“ ist, dürfte auch dazu geführt haben, dass Daniel Barenboim „sich heute schämt, ein Israeli zu sein“ – so die Überschrift eines Artikels in der israelischen Tageszeitung ‚Haaretz‘ vom 22. 7. 2018 2), in dem er scharf kritisiert, dass das kurz zuvor in Israel verabschiedete Nationalstaatsgesetz „den Grundsatz der Gleichheit und universeller Werte durch Nationalismus und Rassismus ersetzt“. Es bestätige „den Rang der arabischen Bevölkerung als Bürger zweiter Klasse .... Es ist daher eine sehr klare Form der Apartheid.“
Überraschenderweise war es der israelische Ministerpräsident Netanyahu, der dies indirekt bestätigte, als er am 10. 3. 2019 auf Facebook schrieb: «Israel ist nicht das Land sämtlicher Bürger. Nach Verabschiedung des Nationalstaats-Gesetzes ist Israel der Nationalstaat der jüdischen Nation – und nur dieser allein» 3) Der volle Artikel kommt auf fairmuenchen.de
Dass Netanyahu mit seinen Freunden Victor Orban und Trump angeben kann, sollte vielleicht auch der Grünen Jugend und den diversen "Antideutschen" in München zu Denken geben, die gegen palästinensische Gruppen und das Einewelthaus hetzen ...

8. Jan 2020 Florian Kirner: "Leichter als Luft"
westendverlag.de/kommentare/leichter-als-luft/
„Es schien aussichtslos. Ein Straßenzug nach dem anderen ging an die Invasoren verloren. Graffitis wurden übermalt, Schmutz, Berber, und nächtliche Biertrinker von den Straßen gefegt. Und das Schlimmste war: Der Beat erstarb, der elektronische Herzschlag dieser Stadt wurde erdrosselt – von spülmaschinenfesten Mutterhänden...notfalls wurden diese Mutterhände zur Polizeifaust“...
http://fairmuenchen.de/gegensprechanlagen-im-herbst/
Gegensprechanlage Mi 9.10. um 21h: Super Friede Liebe Love
Till Cösters Dokumentarfilm "Super Friede Liebe Love", in dem er sich intensiv und auf sensible Weise mit Menschen beschäftigt, die von der Gesellschaft aussortiert wurden. Über zwei Jahre hinweg begleitete er die Bewohner des katholischen Männerfürsorgeheims "Haus in der Kyreinstraße" in München. Nachzuhören https://drive.google.com/...
Jahrelang, teils jahrzehntelang, lebten die meisten Bewohner auf der Straße, bis sie hier ein Zimmer fanden: Ex-Junkies, Trinker, psychisch Kranke. Cöster's Film zeigt nicht zuletzt auch, dass diese Menschen sich nicht so leicht einordnen lassen. Er porträtiert die Männer als Individuen, die nun gemeinsam versuchen, ins Leben zurückzufinden. Dabei erstarrt der angenehm ruhige Film nie in Betroffenheitspathos. Cöster gelingt der Balanceakt, skurrile Momente in dieser ungewöhnlichen "Männer-WG" zu zeigen, ohne den Ernst der Schicksale zu trivialisieren.
"Super Friede Liebe Love" berührt in einer langsamen Erzählweise, die Geduld und Emphatie der zwitschernden twitter-Jugend auf die Probe stellen wird.
Zu sehen in bundesweit ausgewählten Programmkinos: Spielplan
Genossenschaftlicher Verleih ohne Mindestumsatz: Drop-Out Cinema
Bild: Franz Kastner, Ulrike Tortora, Dimitri Aschwanden, Ton: Wolf-Maximilian Liebich, Andreas Pils, Simon Spitzer Produktion & Redaktion: Burkhard Althoff, Florian Brüning, Lucia Haslauer, Thomas Herberth Konzept & Regie: Till Cöster
Am 6.11.2019 stellten wir die internationale Selbsthilfegruppe
dt-afrikanische Frauengruppe im SHZ
vor: Nachzuhören auf https://drive.google.com/file/d/1r34pzlN8Hn_2M8k7QoJcqOyYbkpL6ZPy/view?usp=sharing
Projekt Konsensieren https://www.acceptify.at/5slz8jcub
Beschrieben in fairmuenchen.de/sonder-sendung-lora924-de
Mittwoch, 28. August 2019 (4. Mittwoch)
https://basisfinden.wordpress.com/2019/07/24/gemeinschaftlich-entscheiden/
Mittwoch 10.10. zum Welttag für psychische Gesundheit und den Werten in der Arbeitswelt:
Radio-Gespräche zu München und Bayern
Gegensprechanlage- eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war:
Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 - im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 h, meistens am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch ansonsten mit den KollegInnen,
Wiederholung in DAB+ und im Internet zu manchmal wechselnden Zeiten
Treffen zur Sendung um 20.30 Uhr bei Radio Lora in der Schwanthalerstr. 81
Monatliche Erinnerungs-und Programm-Mail bestellen bei fritz @ fairmuenchen.de
... und danach begleitet euch am 2. Mittwoch im Monat bis 24h lunaland.org mit Aktuellem zur Musik in den besten münchner Läden ... außer, du hörst auf DAB+ oder im Internet die Wiederholung der Sendung, am Donnerstag wahrscheinlich um 6h morgens oder 15h nachmittags ...

Radio LoRa München 92,4 ist ein unabhängiges Bürger- oder Community-Radio
und zwar, zusammen mit unseren KollegInnen im Radio Z Nürnberg, mit dem Bayrischen Bürgerpreis 2016 ausgezeichnet, aber bis auf wenige Projekte der Bayrischen LandesMedienzentrale, nicht aus den staatlichen und gar den GEZ-Töpfen gefördert. Darum brauchen wir Selbstorganisation: „70 Jahre in guter Verfassung. Wir leben und gestalten Demokratie!“
Radio LoRa München 92,4 ist in seinem Förderverein als gemeinnützig beim Finanzamt zertifiziert: Überweisen Sie bitte Ihre steuerabzugsfähige Spende auf das Konto des LORA Fördervereins bei der Stadtsparkasse München BLZ 701 500 00, Konto-Nr. 88 150 115 IBAN: DE09 7015 0000 0088 1501 15 und SWIFT-BIC: SSKMDEMMXXX
Spendenquittung bei Beträgen über 200.- anfordern [email protected] Tel. 089-48952304 oder Fax. 089-4802852 - Sie können aber auch einfach auf diesen Link oder auf das nebenstehende Bild klicken, ausfüllen und spenden. Danke fürs Mitmachen! Lob, Kritik und Beschwerden gerne auf http://fairmuenchen.de oder an [email protected]
In der Sendung zu Gast
kannst du gerne vorstellen, was dich grade bewegt, denn unser Vereinsziel sind alle Themen der politischen Bildung.
Du bringst 3-4 Stücke deiner liebsten Musik auf CD oder USB-Stick mit, falls du die Sendung anschließend im Netz veröffentlichen willst, idealerweise mit Musik, die du ohne GEMA-Zahlungen verwenden kannst, vielleicht von guten Freunden.
Auf diesen Seiten mitschreiben und veröffentlichen ist ebenso möglich, wenn dein Projekt zu uns passt, und wenn du selbst für ein Bildungsprojekt einen gemeinnützigen Träger brauchst, ist das ebenso möglich, bei entsprechender Finanzierung durch andere und Mitarbeit.
Nachzuhören:
Gegensprechanlage Fritz
Revolutionsgespraeche mit Cornelia Naumann und www.feldcafe.de 5vor12
Read the full article
Fritz Letsch
Fritz Letsch
fairer Handel, faires Handeln in München? Rüstungsindustrie oder Bürgerstadt, Tourismus, Spekulation oder Selbstorganisation? Menschenmarkt.
Internationale Begegnungen mit Theater-Methoden über Denk- und Sprachgrenzen bringen: Magie im Urgrund unseres Wünschen, zukünftige Lebensformen in Selbstorganisation entwickeln, Anarchie in Genossenschaften und Räten
Auftraggeber
Forumtheater , Projekt Basis 3
Weitere Profile
Basis für neue Lebensabschnitte , Demokratie wäre Kunst ... , Münchner Künster*innen , Paulo Freire Gruppe , Räterepublik Baiern
Keine Verbindung
Verbindung wird wiederhergestellt
Etwas ist schiefgelaufen
Wir sind gleich wieder da