Abschiebung ist staatlicher Mord
von Fritz Letsch

Junge Männer, die nicht für IS und Taliban kämpfen wollen, die nicht in der Ukraine zum Kriegsdienst mit den Faschisten wollen, werden von militaristisch denkenden Politikern wegen angeblicher "Freundschaften" der Präsidenten in die Herkunfts-Länder abgeschoben. In den Tod.

Abschiebung
Neue Abschiebe-Einrichtungen geben den Geflüchteten keine Möglichkeit zu Information, Rechtsberatung und Hilfe. Bereit sein für den Flieger ist das einzige Ziel.
Mord
Ja, heimtückisch und absehbar: Es gibt schon Tote, und es gibt die angeblich sicheren Bereiche nicht, denn die Länder werden von Kriegsgruppen kontrolliert, die Familien sind auf dem Ziel-Radar: Junge Männer, die nicht mit kämpfen wollen, sind Feinde, auch wenn sie nicht organisiert sind.
Menschenrechte
Welche Menschenbilder haben diese Regenten?
Welche Besitztümer und Zeiten wollen sie verteidigen?

Die alten Möglichkeiten, noch möglichst viele Waffen in alle Länder zu verkaufen, ohne an Konsequenzen zu denken?

Menschenrechte waren eine Idee der Vereinten Nationen
Als Kurt Eisner die Hoffnungen hatte, aus dem Völkerbund nach dem 1. Weltkrieg eine weltweite Regierung zu schaffen, die solche Kriege mit Gas und grausamen Todesarten verhindern, wurde er für seine Offenlegung der preußischen Kriegstreiberei durch Adel, Banken, Industrielle, Militär und Monarchie mit dem Segen der Kirchen von einem verhetzten katholischen Jung-Adeligen erschossen.
Die Menschenrechte von 1948 sind zwar von den Staaten unterschrieben, aber von der Politik bis heute noch nicht mit gedacht:
Dass das Leben von geflüchteten Menschen nicht einer Abwägung von unseren Interessen unterliegt, wie es jetzt allerorten geschieht,
wäre auch nach unserem Grundgesetz nicht zulässig, auch wenn es von manchen als Konjunktiv gelesen wird: Die WÜRDE des Menschen ist unantastbar? Sie ist abschieb-bar.

Was werden wir tun?
Die Rechtswege sind klar, aber die Einsicht der Politiker im Wahlkampf ist es nicht:
Der rechtsbruch in Nürnberg, dem jungen Afghanen den Abschiebe-Bescheid nicht zu zu stellen, sondern ihn mit Abführung in der Schule zu überraschen, wo er natürlich keinen Widerspruch einlegen kann, was ihm zustände, aber nicht erwünscht ist:


Statt rechtliche Wege einzuhalten, wird der Schulleiter in den behördlichen Zwang genommen, und die Mitschüler hatten mehr Rechtsgefühl als alle eingesetzten Polizeikräfte, die danach auch noch die populistische Lüge verbreiteten, der junge Afghane habe mit Rache gedroht: Die Nürnberger Amtsrichter glaubten ihm und seinen Lehrkräften mehr als der Polizei und verhängten keine Abschiebe-Haft.
dem Ansehen der Polizei würde es mehr dienen, sich solcher zwielichtigen Aktionen zu verweigern
aber dazu würde Zivilcourage im Dienst gehören, und da ist die Frage der Kollegen-Schelte wahrscheinlich die erste Angst.
Eine andere Konsequenz ist wohl nicht zu befürchten, denn es gab einmal gute Gewerkschaften, oder?
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Fritz Letsch
Fritz Letsch
fairer Handel, faires Handeln in München? Rüstungsindustrie oder Bürgerstadt, Tourismus, Spekulation oder Selbstorganisation? Menschenmarkt.
Internationale Begegnungen mit Theater-Methoden über Denk- und Sprachgrenzen bringen: Magie im Urgrund unseres Wünschen, zukünftige Lebensformen in Selbstorganisation entwickeln, Anarchie in Genossenschaften und Räten
Auftraggeber
Forumtheater , Projekt Basis 3
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Basis für neue Lebensabschnitte , Demokratie wäre Kunst ... , Münchner Künster*innen , Paulo Freire Gruppe , Räterepublik Baiern
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