Leitkultur und so weiter... (20. bis 25.1.)

von Fritz Letsch

Leitkultur und so weiter... (20. bis 25.1.)

NSU BriefmarkeKulturpavillon am Romanplatz: Im Strassenbahn-Rondell?
Ausstellung GÜNTER WANGERIN „Leitkultur und so weiter .."
20. bis 25. Januar 2017 Romanplatz München

Die Ausstellung des Künstlers Günter Wangerin im Kulturpavillon am Romanplatz widmet sich dem Thema „Leitkultur“.

Seitdem das Bayrische Integrationsgesetz am 1. Januar diesen Jahres in Kraft getreten ist, soll künftig eine sogenannte /Leitkultur/Richtlinie allen Handelns sein. Was das allerdings genau ist, steht nicht in dem Gesetz der Staatsregierung.
Es gehe um die /Werte des Christlichen Abendlandes/, sagt die CSU.
Dazu der Künstler: „Was mich schreckt, ist die Kälte gegen Menschen migrantischer Herkunft, die aus diesen Paragrafen spricht.
Die gewollte Ausgrenzung. Integration?Installation Günther Wangerin, Foto w.Smuda
Es geht vor allem um Vorschriften disziplinarischer Art in völkischer Prägung, notfalls unter Androhung hoher Geldstrafen.“

Für den Künstler Wangerin eröffnet sich dadurch ein weites Feld, in dem der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind.

Ausgestellt sind neben Bildern, Skulpturen (z.B. Engel in mehreren Varianten) und Cartoons auch zwei Bierbänke mit der Aufschrift „Nur für
Deutsche ohne Migrationshintergrund“ und „Germans without migration backgraund only“.
Leitkultur
Leitkultur Richter AsylrechtDie Ausstellung kann von Pressevertretern am Freitag, den *20. Januar ab 16.00 Uhr*in Anwesenheit des Künstlers besichtigt werden.

Sie läuft vom 20. bis 25. Januar 2017.

Öffnungszeiten: täglich 13 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (Tel: 54320272 oder 0178/4175990)

Vernissage: 20. Januar, 19 Uhr, Knabbereien, Getränke

Einführung in die Ausstellung: *Carl Nissen*, Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler in Verdi/Bayern (VBK)

 

Leitkultur
http:/www.guenterwangerin.jimdo.com

Click to Post
Porträt von Fritz Letsch

Fritz Letsch

München

Zur Person

Fritz Letsch

fairer Handel, faires Handeln in München? Rüstungsindustrie oder Bürgerstadt, Tourismus, Spekulation oder Selbstorganisation? Menschenmarkt.

Internationale Begegnungen mit Theater-Methoden über Denk- und Sprachgrenzen bringen: Magie im Urgrund unseres Wünschen, zukünftige Lebensformen in Selbstorganisation entwickeln, Anarchie in Genossenschaften und Räten

Auftraggeber

Forumtheater , Projekt Basis 3

Weitere Profile

Basis für neue Lebensabschnitte Demokratie wäre Kunst ... Münchner Künster*innen Paulo Freire Gruppe Räterepublik Baiern