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Mühbrook: Gute Fläche für den Solarpark

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Die Anlage soll auf Mühbrooker Gebiet zwischen der Landesstraße 318 und der Bahnlinie entstehen.

Erschienen am 17. Juli 2018 in der Eckernförder Zeitung.


Mühbrook | Auf der Sitzung des Bau-, Wege-, und Umweltausschusses im Feuerwehrgerätehaus wurde das Thema Solarpark schnell abgehandelt.

„Da gab es am 4. Juli eine Informationsveranstaltung zur Jahresplanung. Dabei ging es gerade um eine tiefergreifende Überprüfung der Eignungsflächen", erklärte Bürgermeister Werner Klüver. „Kurz zusammengefasst kam in diesen zwei Stunden heraus, dass Mühbrook die geeignetste Fläche ist." Da noch viel geklärt werden müsse, wurde der Tagesordnungspunkt verschoben.

Der Solarpark, eine Zehn-Mega-Watt-Anlage, soll auf Mühbrooker Gemeindegebiet zwischen der Landesstraße 318 und der Bahnlinie rückt entstehen.

Den größten Anteil an der Sitzung hatte das Thema Erweiterung des Gewerbegebiets Tökshorst für den Bereich südlich und östlich der Straße „Am Mühbrooker Meer" westlich der Landesstraße 318 und der Bahnstrecke Kiel-Neumünster sowie nordöstlich der Ortslage Mühbrook. Dazu waren Johannes Rahe und Sabine Franke aus der Planungsgruppe aus Kiel vor Ort. Sie stellten die Abwägung der Stellungnahme aus der frühzeitigen Beteiligung sowie den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss vor. Zum einen wurde herausgestellt, dass Wohnbebauung möglich sein soll, sofern der Wohnraum im Betriebsgebäude integriert ist. Als problematisch erweist sich eine Aufschiebung in der nördlichen Spitze des Gebietes. Denn diese kann als Knick angesehen werden und wäre dann als Schutzzone zu sehen. Eine Knickstruktur sei daher nicht vorgesehen.

Außerdem wurde Albert Stange als bürgerliches Mitglied vereidigt. Ferner gab Klüver bekannt, dass die Schwarzdecke voraussichtlich vom 23. Juli bis zum 17. August erneuert wird. Außerdem teilte der Bürgermeister mit: „Der Rundwanderweg ist endlich nach einjähriger Planung fertig." Er kritisierte: „Die ausführende Firma musste massenweise Gartenmüll entfernen aus dem geschützten Uferbereich. Das geht so nicht!" Weiterhin berichtete er: „Wir haben jetzt endlich eine Firma gefunden, die die Unterrohrung des Moorweges vornimmt." Das soll fast 8000 Euro kosten.

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