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Moto3-Test in Jerez: Jorge Martin untermauert Favoritenrolle

Honda-Pilot Jorge Martin beendet den letzten Moto3-Test mit Bestzeit, auch Enea Bastianini und Aron Canet präsentierten sich stark - Philipp Öttl mit Rückstand

(Motorsport-Total.com) - Wie die Moto2 testete auch die Moto3 vom 6. bis 8. März auf dem Circuito de Jerez, um die letzte Gelegenheit zu nutzen, sich auf den Saisonauftakt in Katar vorzubereiten. Zwar unterbrachen Regenschauer das Testprogramm der Teams, sodass am ersten Tag gar nur eine von drei Moto3-Sessions auf trockenem Asphalt stattfinden konnte. Am Ende stand dennoch ein Spitzenreiter fest: Honda-Pilot Jorge Martin.

Jorge Martin setzte sich beim letzten Wintertest der Moto3 als Schnellster durch

Der Spanier schlug am Mittwoch Aron Canets Bestzeit vom ersten Testtag und setzte sich damit auch an die Spitze des Gesamtklassements, da beim Testfinale am Donnerstag aufgrund der Streckenverhältnisse kaum Fahrbetrieb herrschte und sich niemand steigerte. Seine schnellste Runde fuhr Martin in 1:45.945 Minuten und knackte als Einziger die 1:46er-Marke. Dem Zweitplatzierten Enea Bastianini (Honda) fehlten 0,101 Sekunden.

"Es war ein sehr guter Tag für uns. Ziel war es, das Gefühl aus dem letzten Test wiederzufinden. Das ist uns gelungen. Zwar ist mein Selbstvertrauen noch nicht bei 100 Prozent, aber wir arbeiten daran", resümiert Martin im Gespräch mit 'MotoGP.com'. Man habe vor allem weiter an der Motorbremse gearbeitet. Seine schnellste Runde sei er nicht mit dem weichen Reifen, sondern dem Rennreifen gefahren, betont der Honda-Pilot.

Mit Blick auf die anstehende Saison sagt Martin: "Ich will Rennen gewinnen. Vom Titel besessen bin ich nicht, auch wenn jeder darüber redet." Nachdem Moto3-Weltmeister Joan Mir in die Moto2 aufgestiegen ist, wird Martin als dessen potenzieller Nachfolger gehandelt. "Wenn die Leute sagen, dass ich ein Titelanwärter bin, dann tun sie das, weil wir eine gute Arbeit machen. Wir sind schnell und können dieses Jahr sehr gut sein."

Das gilt auch für Bastianini, der sich in seinem neuen Team wieder stark präsentierte. Ende der vergangenen Saison war der Italiener von Estrella-Galicia zu Leopard-Racing gewechselt. In Jerez stach er seinen ehemaligen Teamkollegen Canet aus und verwies diesen knapp auf Rang drei. Das Trio lag innerhalb von 0,262 Sekunden. Fabio Di Giannantonio (Honda) hatte bereits sechs Zehntelsekunden Rückstand auf die Spitze.

Bester KTM-Pilot wurde Marco Bezzecchi (+0,611) aus dem deutschen Prüstel-Team vor den Hondas von Alonso Lopez (6./+0,615), Niccolo Antonelli (7./+0,758), Tatsuki Suzuki (8./0,818) und Lorenzo Dalla Porta (9./+0,828). Die Top 10 komplettierte Livio Loi (KTM) mit neun Zehntelsekunden Rückstand. Der Deutsche Philipp Öttl beendete den Moto3-Test in Jerez auf Rang 14. Ihm fehlten wiederum 1,081 Sekunden auf die Bestzeit.

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