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Die Aufarbeitung des Traumas. 20 Jahre ESRA.

Deportation und Zwangsarbeit, Überleben im Versteck, Hunger und Folter, Erniedrigung, Verlust aller nahen Angehörigen - das sind nur einige der Traumata, die Überlebende der NS-Zeit während der Jahre ihrer Verfolgung erlitten. Nach der Befreiung blickten viele so gut es ging nach vorne, die Aufarbeitung der Vergangenheit konnte nicht stattfinden. Eine posttraumatische Belastungsstörung kann sich aber selbst nach Jahrzehnten noch ausbilden, wenn im Alter - bedingt durch mehrere Faktoren - das Trauma aufbricht.

Das psychosoziale Zentrum ESRA begleitet und betreut traumatisierte Menschen, sei es aufgrund von nationalsozialistischer Verfolgung oder anderer Ereignisse. Dieser Tage feiert ESRA sein 20-jähriges Bestehen.

http://oe1.orf.at/programm/385029