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Der simulierte Patient. Wie angehende Mediziner von Schauspielpatienten lernen.

In Studien wurde herausgefunden, dass in einem Arzt-Patientengespräch Ärzte Patienten nach durchschnittlich zwanzig Sekunden unterbrechen, um in die eine oder andere Richtung nachzufragen. Lässt man Patienten jedoch ausreden, so sind sie schon nach neunzig Sekunden mit der ersten Schilderung des Problems fertig.

Durch Zuhören und das Stellen der richtigen Fragen lassen sich Fehldiagnosen vermeiden. Patientinnen und Patienten, die Ärzten vertrauen, halten sich auch eher an die vorgeschlagenen Therapien.

An der Medizinischen Universität Wien lernen Studierende möglichst lebensnah, wie man ein gutes Patientengespräch führt - im Rollenspiel mit professionellen Schauspielern.

http://oe1.orf.at/programm/342699