Psion-Clone mit Schwächen: Gemini PDA im Test
von David Göhler
Ein portabler Pocket-Computer mit Touchscreen und sehr guter, kleiner Tastatur: Das war der Psion 5 vor mehr als 20 Jahren. Auch heute hat so ein Gerät seine Berechtigung: Als mobiler Computer auf (Rucksack-)Reisen, für Service- und Support-Leute oder für Tastaturfreaks, die keine Lust aufs virtuelle Mäuseklavier haben. Der Gemini PDA kann sogar als Desktop-Ersatz dienen, da er mit HDMI-Adapter und USB-Hub (er hat zwei USB-C-Anschlüsse) über die passenden Schnittstellen verfügt.
Das Gerät ist sauber verarbeitet, kommt in Metallkleid daher und bietet etliche Besonderheiten: Zum einen natürlich die physische Tastatur, die im geschlossenen Zustand mit Magneten am Display gehalten wird, einen pfiffigen Öffnungsmechanismus, der das offene Gerät vor dem Nachhintenkippen bewahrt, zwei Mikrofone, zwei USB-C-Schnittstellen, Stereo-Lautsprecher und eine Reihe mit 5 LEDs, die im Deckel versteckt sind.
Leistung und Ausstattung
Unter dem Deckel befinden sich die Steckplätze für die SIM- und eine SD-Karte. Von Haus aus sind 64 GByte Flash-Speicher und 4 GByte RAM Hauptspeicher verbaut. Das Herz des Mini-PCs von Planet Computer bildet ein nicht mehr ganz taufrischer X25 von Mediatek, der aus 10 ARM-Cores besteht. Mit High-Speed laufen zwei A72 mit 2,6 GHz sowie zweimal vier A53 mit 2,0 und 1,6 GHz. Das Gerät arbeitet gefühlt sehr flott und ruckelt nicht beim Scrollen. Für die nächste Verkaufscharge hat der Hersteller angekündigt, den X27 zu verbauen, der ein besseres Power-Management hat.
Beim Single-Core-Benchmark von Geekbench erreicht der Gemini 1.740 Punkte, was einem Samsung S7 oder Note 7 entspricht. Beim Multi-Core-Benchmark liegt er mit 4.900 Punkten ähnlich gut. Die Leistung liegt damit auf dem Niveau eines Mittelklasse-Smartphones. Die Grafikleistung ist etwas schwächer. Im Compute-Benchmark erreicht der Gemini 3.500 Punkte und liegt deutlich unter einem Samsung S7 (ca. 4.500 Punkte). Zum Vergleich: ein iPhone 7 Plus erreicht 13.000 Punkte. Für High-End-3D-Spiele reicht das nicht, für alles andere schon.
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David Göhler
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Für mich ist gegenseitiger Respekt, das Ernstnehmen von Problemen und Wünschen sowie der Wille, andere zu verstehen, enorm wichtig. Außerdem liegt mir viel an höchster Qualität und Genauigkeit.
In meiner Brust schlagen zwei Herzen: das des Technikers und Computerfreaks sowie das des Journalisten und begeisterten Erklärers. Informatik habe ich studiert (und erfolgreich abgebrochen), das Schreiben als Volontär von der Pieke auf gelernt (beim Heinz Heise Verlag). So kommt zusammen, was selten beieinander liegt: Die Lust an präziser, einfacher, klarer Sprache und analytischem Verstand sowie der spielerische Trieb, neue Technik zu begreifen, zu erfahren und anderen zu erklären. Neues zu lernen, ist mir meist ein Vergnügen. Aber ich weiß auch, dass das Schreiben von Texten oft Handwerk und täglich Brot ist.
In den letzten Jahren habe ich mich auf die Themen Content Marketing und Inbound Marketing spezialisiert. Ich bin daher fit beim Schreiben von Texten für ausgeklügelte Personas in verschiedenen Customer-Journey-Phasen. Wenn Sie einen Autor für technische Inhalte suchen, dem Sie beim Thema Inbound und Content Marketing nicht alles erst von Anfang an erklären möchten, sind Sie bei mir genau richtig.
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