Feder-Welten

von Claudia Wendt

Feder-Welten
Feder-Welten

Auf den Ziegeln einer Gaube


in der Sonne saß eine Taube


und putzte ihr schillerndes Gefieder.


Eine Feder löste sich und fiel nieder,


wurde vom Wind auf und ab gehoben


schwebte langsam zu Boden.


Wunderschön sah sie aus,


ich nahm sie mit nach Haus,


steckte die Feder in ein Tintenfass,


und dachte: sie sagt dir ... was?


Die Muse küsste mein Gesicht,


mit der Feder schrieb ich mein erstes Gedicht.



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Claudia Wendt

Hagenow

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