Spriggan - Ryoji Minagawa [1]

von Claudia Wendt

Spriggan ist ein Manga von Ryoji Minagawa, der eine Art modernen Indiana Jones mit Kampfanzug präsentieren will.
Spriggan
Der Manga Spriggan ist auch unter dem Titel Striker bekannt. Er wurde von Planet Manga in 11 Bänden herausgebracht. Die Mangareihe lief von 1991 bis 1996. Bereits mit Striker hatte man einen Versuch mit zwei Bänden scheitern lassen.

Striker

Vor vielen Jahren beherrschte eine alte Zivilisation die Erde. Sie waren für fortgeschrittene Artefakte und Maschinen bekannt, wurden aber letztendlich durch den Missbrauch ihrer Kreationen zerstört. Diese Leute kreierten unzerstörbare Schilder, die auf hebräisch geschrieben waren und hinterließen Botschaften für die nachfolgenden Generationen. Sie vermittelten, dass sie vernichtet werden sollten, wenn sie keine gute Verwendung für ihre Kreationen fänden.

Verschiedene Paramilitärs, nationale Armeen und bewaffnete Privatstreitkräfte begannen heimlich nach diesen geheimnisvollen Artefakten zu suchen, um sie nach dem Ende des kalten Krieges für ihr eigenes Wohl und gegen Feinde einzusetzen. ARCAM Corporation verhindert, dass sich diese Kräfte mit den fortschrittlichen Maschinen zerstören. Dafür nutzt ARCAM Corporation Elitegeheimagenten, sogenannten Spriggans.

Spriggan bzw. Striker ist der Name von Yu Omniae. Er hat einzigartige Reflexe und trägt einen Körperpanzer, der ihn fast unverwundbar macht. Sein Körper regeneriert sich extrem schnell. Er arbeitet für eine Spezialeinheit der Arcam Foundation. Diese kümmert sich um archäologische Grabungen, welche die Spezialeinheit schützen soll.

Peace Maker ScreenshotSpriggan Screenshot

Der Zeichenstil

An Striker erkennt man das Alter des Mangas, denn der Zeichenstil von Ryoji Minagawa ist noch nicht so ausgefeilt wie in seinen anderen Werken.

Fazit

Die Geschichte erinnert stark an Indiana Jones. Die Kampfszenen des Mangas überwiegen hier, sodass die archäologischen Abenteuergeschichten immer zu Kampfauseinandersetzungen führen. Insgesamt ist der Stil von Ryoji Minagawa auf viel Brutalität ausgelegt, was den Manga nicht unbedingt empfehlenswert für jüngere Leser macht.

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