Mitsumame
von Claudia Wendt
Mitsumame (みつまめ) gehört zu den klassischen japanischen Desserts. Dabei handelt es sich um ein weiches Gelee.
Mitsumame
Mitsumame ist ein Dessert der klassischen japanischen Küche. Normalerweise serviert man am Ende eines Essens einfach ein par frische Früchte. Die klassischen Desserts gibt es in Japan so nicht. Inzwischen haben auch Desserts in die Kaiseki Menüs Einzug gehalten.
Zu finden sind dabei Klassiker, wie zum Beispiel Mitsumame oder Anmitsu im Sommer oder gedämpfte Manjus im Winter.
Besonders die französische Patisserie hat es den Japanern angetan.
Mitsumame ist dagegen klassisch japanisch. Das Dessert ist leicht, erfrischend und vegan. Das passt, da bestimmte Gegenden in Japan einen sehr heißen Sommer haben. Dann passen leichte, erfrischende Desserts besser.
Mitsumame bedeutet in der Übersetzung: "Honig-Bohnen". Man serviert das Dessert gekühlt.
Das Dessert setzt sich aus Kantengelee und süße, gekochte Bohnen in Sirup zusammen. Kuromame am-ni, also süße schwarze Sojabohnen eignen sich dafür.
Der Sirup ist ein Zuckerisrup aus hellem Zucker, der Shiromitso oder aus dunklem Zucker, der Kuromitsu eignen sich dafür. Der Sirup entspricht dem, der zu Kuzu oder Warabimochi serviert wird.
Für das Gelee gibt es verschiedene Möglichkeiten. Verschiedene Säfte lassen sich beispielsweise verwenden. Wagashimaniac hat ihr Rezept zum Beispiel mit Umeshu, dem japanischen Pflaumenwein zubereitet. Ich habe das ganze etwas abgewandelt und einen Versuch mit Apfelsaft unternommen.
Dazu eignen sich Mispeln, die zum Beispiel in Pflaumenwein eingekochtn wurden, Pfirsiche oder Aprikosen. Das Gelee lässt sich natürlich auch klassisch so essen. Bei meinem Rezept nutzte ich einfach Sirup und Früchte des klassischen tropischen Früchtemixes. Da ich kein Fan von Bohnen bin, habe ich das Dessert nicht ganz klassisch gestaltet.
Mitsu-mame

Der Apfelsaft ist nicht sehr süß und leicht säuerlich. Wer den Geschmack nicht so mag, sollte etwas geschmacksintensiveres nehmen.
Zutaten:
150 ml Apfelsaft
1/4 TL Agar-Agar
Zubereitung:
Rühre das Agar-Agar in den Apfelsaft, koche die Mischung 2-3 Minuten auf und gieße die Flüssigkeit in eine vorbereitete Form. Lasse es abkühlen. Die Agar-Mischung wird sehr schnell fest. Wer das Gelee fester möchte, nimmt 1/2 TL Agar-Agar statt 1/4 TL.
Enthält Saft oder Wein bei der Geleezubreitung etwas mehr Säure, hat es eine sehr schöne, weiche Textur.
Umeshu Mitsu-mame
Für Umeshu Mitsu-mame benötigst du Umeshu Pflaumenwein, Agar und Kuro Mane. Als Fruchtzugabe eignen sich Kiwis, Banenen, Mandarinen, Ananas, Mango, Erdbeeren oder Kirschen. Mispeln im Umeshu ist ebenfalls eine Möglichkeit. Verwendest du Bananen, danke daran, diese mit Zitronensaft zu beträufeln, da sie sonst braun werden.
Mit der Verwendung von Agar-Agar musst du sehr vorsichtig sein, da das Gelee sonst zu fest wird. Das Gelee wird in den Saft oder den Wein gegeben und 2-3 Minuten aufgekocht. Wenn du Umeshu Mitsumame verwendest musst du den Pflaumenwein mindestens 5 Minuten kochen, damit der Alkohol entwicht und das Agar mit 2-3 EL Wasser verrührt in die Flüssigkeit rühren, bevor du sie aufkochst.
Mitsu-mame mit Apfelgelee
Bereite das Mitsu-mame nach Anweisung zu. Schneide das Gelee in kleine Stückchen oder gebe es direkt aus kleien Förmchen in die Schale. Füge die Früchte hinzu und gieße Saft oder Sirup oben rüber. Serviere das Ganze gut gekühlt.

Mispeln in Umeshu
Um Mispeln in Umeshu zuzubereiten müssen diese gewaschen, klein geschnitten und die Kerne entfernt werden. Gehäutet werden sie ebenfalls, bevor die Flüssigkeit aus Wein, Einmachhilfe, Zitronensaft und Zucker aufgekocht wird. Anschließend werden die Mispeln hinzugefügt. Die Früchte dürfen nicht kochen. Die Früchte werden mit der Flüssigkeit in ausgespülte Einmachgläser gefüllt und die verschlossenen Gläser kurz auf den Kopf gestellt, damit das Vakuum entwicht.
Zu schade, dass es bei uns so gut wie keine Mispeln gibt. Ich habe sie einmal probieren können und da waren sie bereits geweckt und nur aus dem Glas. Ein Rezept für die eingemachten Mispeln gibt es ebenfalls beim Beitrag von Wagashi Maniac.
Mehr findest du bei Wagashi Maniacs Beitrag über Umeshu Mitsumame.
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Mitsumame
Mitsumame ist ein Dessert der klassischen japanischen Küche. Normalerweise serviert man am Ende eines Essens einfach ein par frische Früchte. Die klassischen Desserts gibt es in Japan so nicht. Inzwischen haben auch Desserts in die Kaiseki Menüs Einzug gehalten.
Zu finden sind dabei Klassiker, wie zum Beispiel Mitsumame oder Anmitsu im Sommer oder gedämpfte Manjus im Winter.
Besonders die französische Patisserie hat es den Japanern angetan.
Mitsumame ist dagegen klassisch japanisch. Das Dessert ist leicht, erfrischend und vegan. Das passt, da bestimmte Gegenden in Japan einen sehr heißen Sommer haben. Dann passen leichte, erfrischende Desserts besser.
Mitsumame bedeutet in der Übersetzung: "Honig-Bohnen". Man serviert das Dessert gekühlt.
Das Dessert setzt sich aus Kantengelee und süße, gekochte Bohnen in Sirup zusammen. Kuromame am-ni, also süße schwarze Sojabohnen eignen sich dafür.
Der Sirup ist ein Zuckerisrup aus hellem Zucker, der Shiromitso oder aus dunklem Zucker, der Kuromitsu eignen sich dafür. Der Sirup entspricht dem, der zu Kuzu oder Warabimochi serviert wird.
Für das Gelee gibt es verschiedene Möglichkeiten. Verschiedene Säfte lassen sich beispielsweise verwenden. Wagashimaniac hat ihr Rezept zum Beispiel mit Umeshu, dem japanischen Pflaumenwein zubereitet. Ich habe das ganze etwas abgewandelt und einen Versuch mit Apfelsaft unternommen.
Dazu eignen sich Mispeln, die zum Beispiel in Pflaumenwein eingekochtn wurden, Pfirsiche oder Aprikosen. Das Gelee lässt sich natürlich auch klassisch so essen. Bei meinem Rezept nutzte ich einfach Sirup und Früchte des klassischen tropischen Früchtemixes. Da ich kein Fan von Bohnen bin, habe ich das Dessert nicht ganz klassisch gestaltet.
Mitsu-mame

Der Apfelsaft ist nicht sehr süß und leicht säuerlich. Wer den Geschmack nicht so mag, sollte etwas geschmacksintensiveres nehmen.
Zutaten:
150 ml Apfelsaft
1/4 TL Agar-Agar
Zubereitung:
Rühre das Agar-Agar in den Apfelsaft, koche die Mischung 2-3 Minuten auf und gieße die Flüssigkeit in eine vorbereitete Form. Lasse es abkühlen. Die Agar-Mischung wird sehr schnell fest. Wer das Gelee fester möchte, nimmt 1/2 TL Agar-Agar statt 1/4 TL.
Enthält Saft oder Wein bei der Geleezubreitung etwas mehr Säure, hat es eine sehr schöne, weiche Textur.
Umeshu Mitsu-mame
Für Umeshu Mitsu-mame benötigst du Umeshu Pflaumenwein, Agar und Kuro Mane. Als Fruchtzugabe eignen sich Kiwis, Banenen, Mandarinen, Ananas, Mango, Erdbeeren oder Kirschen. Mispeln im Umeshu ist ebenfalls eine Möglichkeit. Verwendest du Bananen, danke daran, diese mit Zitronensaft zu beträufeln, da sie sonst braun werden.
Mit der Verwendung von Agar-Agar musst du sehr vorsichtig sein, da das Gelee sonst zu fest wird. Das Gelee wird in den Saft oder den Wein gegeben und 2-3 Minuten aufgekocht. Wenn du Umeshu Mitsumame verwendest musst du den Pflaumenwein mindestens 5 Minuten kochen, damit der Alkohol entwicht und das Agar mit 2-3 EL Wasser verrührt in die Flüssigkeit rühren, bevor du sie aufkochst.
Mitsu-mame mit Apfelgelee
Bereite das Mitsu-mame nach Anweisung zu. Schneide das Gelee in kleine Stückchen oder gebe es direkt aus kleien Förmchen in die Schale. Füge die Früchte hinzu und gieße Saft oder Sirup oben rüber. Serviere das Ganze gut gekühlt.

Mispeln in Umeshu
Um Mispeln in Umeshu zuzubereiten müssen diese gewaschen, klein geschnitten und die Kerne entfernt werden. Gehäutet werden sie ebenfalls, bevor die Flüssigkeit aus Wein, Einmachhilfe, Zitronensaft und Zucker aufgekocht wird. Anschließend werden die Mispeln hinzugefügt. Die Früchte dürfen nicht kochen. Die Früchte werden mit der Flüssigkeit in ausgespülte Einmachgläser gefüllt und die verschlossenen Gläser kurz auf den Kopf gestellt, damit das Vakuum entwicht.
Zu schade, dass es bei uns so gut wie keine Mispeln gibt. Ich habe sie einmal probieren können und da waren sie bereits geweckt und nur aus dem Glas. Ein Rezept für die eingemachten Mispeln gibt es ebenfalls beim Beitrag von Wagashi Maniac.
Mehr findest du bei Wagashi Maniacs Beitrag über Umeshu Mitsumame.
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Claudia Wendt
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