Mochi - Japanische Reiskuchen
von Claudia Wendt
Mochi
Mochi (もち), klebriger Reiskuchen aus Japan sind ein wichtiger Bestandteil der japanischen Esskultur. Sie sind mit dem „Shogetsu“, dem japanischen Neujahr untrennbar verbunden.
Das „Mochi Tsuki“ ist das traditionelle Stampfen von Mochi kurz vor dem Jahresende. Reis ist in Japan heilig und wurde den Menschen von den Göttern gegeben. Deshalb bündelt der Tradition nach das Mochi-Stampfen die heilige Kraft vom Reis. Aus diesem Grund werden Mochi den Göttern geopfert.
Mochi können süß, zum Beispiel mit Anko gefüllt oder herzhaft gegessen werden. Es gibt also Mochi, die als Snack gegessen werde. Diese sind sehr sättigend. Andere werden als Süßigkeiten serviert.
Sie werden entweder aus Klebreis gestampft oder aus aus Klebreismehl hergestellt. Mochi bestehen aus Reis, Wasser und Zucker.
Von der Konsistenz her ist das Außere klebig, aber zart und zergeht beim Essen auf der Zunge. Von der Herstellung her, sind sie einfach zu machen.
Zahlreiche Mochiarten finden sich in der japanischen Küche. Eine Mochiart ist Gyuhi.
Ein anderer Name für Mochi ist "Daifuku".
Für die Japaner sind die Reiskuchen ein Glückssymbol. Zur Neujahrszeremonie werden sie Kagami Mochi ausgestellt.
Auch wenn sie "Reiskuchen" heißen, haben sie nichts mit europäischen Kuchen zu tun. Sie werden selten gebacken und enthalten weder Fett, noch Eier.
Mochi selber zu machen ist nicht ganz einfach. Man benötigt die richtigen Zutaten, Geduld und Erfahrung. Die Reiskuchen sind gesund und glutenfrei. Ihm werden stärkende Eigenschaften zugeschrieben. Sie werden bei Blutarmut und stillenden Frauen zur Stärkung gereicht. Mitunter werden sie auch mit Yomogi, japanischem Beifuß angereichert.
In Japan heißt es, dass es gutes Mochi nur im "Mochiya", im japanischen Wagashigeschäft gibt. "-ya" bedeutet im japanischen Laden oder Geschäft.
In China ein Teig aus Reismehl und Wasser hergestellt, roh gefüllt und danach gedämpft wird. Im Gegensatz dazu gart man in Japan den Teig zuerst und füllt ihn danach.
Japanischer Mochiteig ist ungekocht eher flüssig. Nach dem Dämpfen ist der dadurch sehr weich. In anderen Ländern gibt man noch Weizenstärke dazu, damit der Teig länger weich bleibt. Weich ist er meist nur, solange er noch war ist. Das Grundrezept wird direkt aus japanischem Klebreis hergestellt. Aus ihm kann sehr viele verschiedene Mochiarten herstellen.
Hier seht ihr das schnellste Mochi-Stampfen in Japan:
Hier findet ihr mein Mochi-Grundrezept.
Hier seht ihr das schnellste Mochi-Stampfen in Japan.
Mehr dazu findet ihr bei Wagashi Maniac.
Weitere Quellen:
Artikel von Wagashi Maniac:
Ein Artikel zum Thema Ichigo Daifuku Mochi
Die traditionelle Mochiherstellung
Die traditionelle Mochiherstellung wird Mochitsuki (餅つき) oder (餅を搗) genannt.
Für diese Herstellungsart sind Kraft und Geschicklichkeit nötig.
Traditionell wird Mochi an Neujahr gestampft.
Der heiße, gedämpfte Reis wird in den „Usu“ einen schweren Holzbottich, gelegt.
Danach wird er mit dem „Kine“, einem schweren Holzhammer bearbeitet.
Das klassische Mochitsuki-Zubehör besteht aus schwerem Holz.
Eine Person schlägt mit dem Holzhammer auf den Reis, während die Andere den Teig immer wieder befeuchtet und umdreht.
Hier seht ihr das schnellste Mochi-Stampfen in Japan:
https://www.youtube.com/watch?v=tmSrULDVRPc
Der Reis wird bearbeitet, bis die glatte, zähe Mochimasse entsteht.
Nach der Herstellung wird die Mochimasse auf ein Tablett gegeben, welches mit Katakuriko Stärke oder Wasser befeuchtet ist. Er wird in kleine Stücke zerteilt und mit Stärke bestäubt.
Dadurch wird verhindert, dass der Teig aneinanderklebt.
Mochitsuki wird heutzutage nur noch zu Schauzwecken für Touristen durchgeführt. Da diese Tätigkeit mit körperlich anstrengender Arbeit verbunden wird, liegt in der Tradition der Glaube, dass die Kraft beim Mochistampfen in den Teig übergeht.
Wenn das Mochi fertig ist, werden die Stücken, zu kleinen Kreisen geformt. Es kann süß mit Anko, Kinako oder braunem Zucker verzehrt werden. Der Teig kann salzig mit Shoyu, Nori und geriebenem Daikon gegessen werden.
Die restlichen Mochi werden zum Trocknen hingelegt. Hart hält es sich mehrere Monate. Verzehrfertig wird es wieder, mit ein wenig Wasser gekocht, in einer Suppe gegarrt oder gegrillt.
Ein Großteil der Mochiproduktion wird inzwischen maschinell durchgeführt.
Es gibt sogar elektrische Mochi Tsuki, die Mochi frisch stampfen. Allerdings sind diese preislich bei uns unerschwinglich:


(Werbung)
In einigen kleinen Geschäften wird Mochiteig immer noch traditionell hergestellt.
Wer Mochi selber versuchen möchte herzustellen findet ihr das Grundrezept für Mochiteig.
Weiter geht's zum O-Higan!
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Lesen Sie den ganzen Artikel
Mochi (もち), klebriger Reiskuchen aus Japan sind ein wichtiger Bestandteil der japanischen Esskultur. Sie sind mit dem „Shogetsu“, dem japanischen Neujahr untrennbar verbunden.
Das „Mochi Tsuki“ ist das traditionelle Stampfen von Mochi kurz vor dem Jahresende. Reis ist in Japan heilig und wurde den Menschen von den Göttern gegeben. Deshalb bündelt der Tradition nach das Mochi-Stampfen die heilige Kraft vom Reis. Aus diesem Grund werden Mochi den Göttern geopfert.
Mochi können süß, zum Beispiel mit Anko gefüllt oder herzhaft gegessen werden. Es gibt also Mochi, die als Snack gegessen werde. Diese sind sehr sättigend. Andere werden als Süßigkeiten serviert.
Sie werden entweder aus Klebreis gestampft oder aus aus Klebreismehl hergestellt. Mochi bestehen aus Reis, Wasser und Zucker.
Von der Konsistenz her ist das Außere klebig, aber zart und zergeht beim Essen auf der Zunge. Von der Herstellung her, sind sie einfach zu machen.
Zahlreiche Mochiarten finden sich in der japanischen Küche. Eine Mochiart ist Gyuhi.
Ein anderer Name für Mochi ist "Daifuku".
Für die Japaner sind die Reiskuchen ein Glückssymbol. Zur Neujahrszeremonie werden sie Kagami Mochi ausgestellt.
Auch wenn sie "Reiskuchen" heißen, haben sie nichts mit europäischen Kuchen zu tun. Sie werden selten gebacken und enthalten weder Fett, noch Eier.
Mochi selber zu machen ist nicht ganz einfach. Man benötigt die richtigen Zutaten, Geduld und Erfahrung. Die Reiskuchen sind gesund und glutenfrei. Ihm werden stärkende Eigenschaften zugeschrieben. Sie werden bei Blutarmut und stillenden Frauen zur Stärkung gereicht. Mitunter werden sie auch mit Yomogi, japanischem Beifuß angereichert.
In Japan heißt es, dass es gutes Mochi nur im "Mochiya", im japanischen Wagashigeschäft gibt. "-ya" bedeutet im japanischen Laden oder Geschäft.
In China ein Teig aus Reismehl und Wasser hergestellt, roh gefüllt und danach gedämpft wird. Im Gegensatz dazu gart man in Japan den Teig zuerst und füllt ihn danach.
Japanischer Mochiteig ist ungekocht eher flüssig. Nach dem Dämpfen ist der dadurch sehr weich. In anderen Ländern gibt man noch Weizenstärke dazu, damit der Teig länger weich bleibt. Weich ist er meist nur, solange er noch war ist. Das Grundrezept wird direkt aus japanischem Klebreis hergestellt. Aus ihm kann sehr viele verschiedene Mochiarten herstellen.
Hier seht ihr das schnellste Mochi-Stampfen in Japan:
Hier findet ihr mein Mochi-Grundrezept.
Hier seht ihr das schnellste Mochi-Stampfen in Japan.
Mehr dazu findet ihr bei Wagashi Maniac.
Weitere Quellen:
Artikel von Wagashi Maniac:
Ein Artikel zum Thema Ichigo Daifuku Mochi
Die traditionelle Mochiherstellung
Die traditionelle Mochiherstellung wird Mochitsuki (餅つき) oder (餅を搗) genannt.
Für diese Herstellungsart sind Kraft und Geschicklichkeit nötig.
Traditionell wird Mochi an Neujahr gestampft.
Der heiße, gedämpfte Reis wird in den „Usu“ einen schweren Holzbottich, gelegt.
Danach wird er mit dem „Kine“, einem schweren Holzhammer bearbeitet.
Das klassische Mochitsuki-Zubehör besteht aus schwerem Holz.
Eine Person schlägt mit dem Holzhammer auf den Reis, während die Andere den Teig immer wieder befeuchtet und umdreht.
Hier seht ihr das schnellste Mochi-Stampfen in Japan:
https://www.youtube.com/watch?v=tmSrULDVRPc
Der Reis wird bearbeitet, bis die glatte, zähe Mochimasse entsteht.
Nach der Herstellung wird die Mochimasse auf ein Tablett gegeben, welches mit Katakuriko Stärke oder Wasser befeuchtet ist. Er wird in kleine Stücke zerteilt und mit Stärke bestäubt.
Dadurch wird verhindert, dass der Teig aneinanderklebt.
Mochitsuki wird heutzutage nur noch zu Schauzwecken für Touristen durchgeführt. Da diese Tätigkeit mit körperlich anstrengender Arbeit verbunden wird, liegt in der Tradition der Glaube, dass die Kraft beim Mochistampfen in den Teig übergeht.
Wenn das Mochi fertig ist, werden die Stücken, zu kleinen Kreisen geformt. Es kann süß mit Anko, Kinako oder braunem Zucker verzehrt werden. Der Teig kann salzig mit Shoyu, Nori und geriebenem Daikon gegessen werden.
Die restlichen Mochi werden zum Trocknen hingelegt. Hart hält es sich mehrere Monate. Verzehrfertig wird es wieder, mit ein wenig Wasser gekocht, in einer Suppe gegarrt oder gegrillt.
Ein Großteil der Mochiproduktion wird inzwischen maschinell durchgeführt.
Es gibt sogar elektrische Mochi Tsuki, die Mochi frisch stampfen. Allerdings sind diese preislich bei uns unerschwinglich:
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In einigen kleinen Geschäften wird Mochiteig immer noch traditionell hergestellt.
Wer Mochi selber versuchen möchte herzustellen findet ihr das Grundrezept für Mochiteig.
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Claudia Wendt
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