Neo Tokyo - Anime - Katsuhiro Otomo [1]
von Claudia Wendt
Der 50 minütige Science Fiction Anime Neo Tokyo entführt in die Fantasie eines kleinen Mädchens und in ein surreales Erlebnis.
Der Anime
Der Anime Neo Tokyo erschien als Meikyū Monogatari (迷宮物語) oder Labyrinth Labyrinthos bzw. Labryrinth Tales. Genauso findest du es unter der Bezeichnung Manie-Manie. Der Anime kam 1987 heraus und präsentiert eine Science Fiction-Anthologie. Project Team Argos und Madhouse produzierten den Film. Neben Anderen hat Katsuhiro Otomo beim Anime mitgearbeitet. Der Anime erschien niemals auf Deutsch, sondern nur mit englischer Untertitelung.
Labyrinth Labyrinthos
Die Regie übernahm Rintaro. Hideko Yoshida und Cheryl Chase kreierten die kurze Geschichte. Sachi, ein Mädchen, dass mit seiner Katze Cicerone oft verstecken spielt wird in diesem Spiel gefangen. Ihr Weg führt durch eine Standuhr in eine labyrinthartige Welt, in der ihr eigenartige Kreaturen begegnen. Sie stößt auf Arbeiter aus Pappkartons, einen unsichtbaren Hund, einen skelettgesteuerten Zug und einen seltsamen Zirkus. Sachi und Cicerone erreichen ein sonderbares Zirkuszelt.

Running Man
Regie führte Yoshiaki Kawajiri. Zack Hugh fährt als unbesiegter Running Man Rennen im Todeszirkus. Er gilt als Champion. Seit 10 Jahren fährt er Wettrennen. Die Wettkampfteilnehmer rasen mit Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen der Formel 1 auf einer festgelegten Strecke. Die Menschen wetten auf das Leben der Teilnehmer und kassieren riesige Gewinne. Ein Reporter wird geschickt. Er hat den Auftrag, Zack außerhalb der Strecke zu interviewen und sich sein Rennen anzusehen. Er stellt fest, dass Hugh telekinetische Fähigkeiten besitzt. Mit diesen tötet er die anderen Rennfahrer.

Construction Cancellation Order
Die Regie führte der Meister selbst: Katsuhiro Otomo. In der südamerikanischen Aloana Republik gibt es eine Revolution. Eine neue Regierung wurde eingessetzt, die sich weigert den Vertrag über den Bau der Anlage 444 anzunehmen. Das Unternehmen, welches den Bau initiiert hatte verliert Millionen. Tsutomu Sugioka wird entlassen und soll die Systeme die Arbeit einstellen lassen. Die Arbeit an dem Projekt übernehmen ausschließlich programmierte Roboter, die ihren Auftrag ohne Rücksicht auf die Konsequenzen beenden sollen. Der Roboter 444-1 empfängt Tsutomu. Tsutomu wird Zeuge, wie der Roboter mehrere andere Roboter zerstört und sich weigert das Projekt einzustellen.

Fazit
Zu Beginn irritiert der Anime sehr. In die Geschichte von Sachi muss der Zuschauer erst einmal reinfinden. Sie ist sehr surreal und beim ersten Eindruck etwas irritierend. Die zweite Geschichte ist im Vergleich dazu sehr düster und brutal. In dem Fall ist es nichts für zu seichte Gemüter. Die Construction Cancellation Order wirkt im Vergleich zur zweiten Geschichte zu Beginn sehr freundlich und hell. Sie wirkt leichter, gewinnt aber mit dem Fortschreiten der Story an Düsternis. Insgesamt lassen sich die Filme unabhängig voneinander schauen. Und wirklich ans Herz legen, würde ich eher den dritten Abschnitt von Otomo, der mehr fesselt und unterhält als die anderen beiden Abschnitte. Vom Eindruck her ist der dritte Teil ein "sehr guter Part", während die ersten beiden eher schwächeln.
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Der Anime
Der Anime Neo Tokyo erschien als Meikyū Monogatari (迷宮物語) oder Labyrinth Labyrinthos bzw. Labryrinth Tales. Genauso findest du es unter der Bezeichnung Manie-Manie. Der Anime kam 1987 heraus und präsentiert eine Science Fiction-Anthologie. Project Team Argos und Madhouse produzierten den Film. Neben Anderen hat Katsuhiro Otomo beim Anime mitgearbeitet. Der Anime erschien niemals auf Deutsch, sondern nur mit englischer Untertitelung.
Labyrinth Labyrinthos
Die Regie übernahm Rintaro. Hideko Yoshida und Cheryl Chase kreierten die kurze Geschichte. Sachi, ein Mädchen, dass mit seiner Katze Cicerone oft verstecken spielt wird in diesem Spiel gefangen. Ihr Weg führt durch eine Standuhr in eine labyrinthartige Welt, in der ihr eigenartige Kreaturen begegnen. Sie stößt auf Arbeiter aus Pappkartons, einen unsichtbaren Hund, einen skelettgesteuerten Zug und einen seltsamen Zirkus. Sachi und Cicerone erreichen ein sonderbares Zirkuszelt.

Running Man
Regie führte Yoshiaki Kawajiri. Zack Hugh fährt als unbesiegter Running Man Rennen im Todeszirkus. Er gilt als Champion. Seit 10 Jahren fährt er Wettrennen. Die Wettkampfteilnehmer rasen mit Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen der Formel 1 auf einer festgelegten Strecke. Die Menschen wetten auf das Leben der Teilnehmer und kassieren riesige Gewinne. Ein Reporter wird geschickt. Er hat den Auftrag, Zack außerhalb der Strecke zu interviewen und sich sein Rennen anzusehen. Er stellt fest, dass Hugh telekinetische Fähigkeiten besitzt. Mit diesen tötet er die anderen Rennfahrer.

Construction Cancellation Order
Die Regie führte der Meister selbst: Katsuhiro Otomo. In der südamerikanischen Aloana Republik gibt es eine Revolution. Eine neue Regierung wurde eingessetzt, die sich weigert den Vertrag über den Bau der Anlage 444 anzunehmen. Das Unternehmen, welches den Bau initiiert hatte verliert Millionen. Tsutomu Sugioka wird entlassen und soll die Systeme die Arbeit einstellen lassen. Die Arbeit an dem Projekt übernehmen ausschließlich programmierte Roboter, die ihren Auftrag ohne Rücksicht auf die Konsequenzen beenden sollen. Der Roboter 444-1 empfängt Tsutomu. Tsutomu wird Zeuge, wie der Roboter mehrere andere Roboter zerstört und sich weigert das Projekt einzustellen.

Fazit
Zu Beginn irritiert der Anime sehr. In die Geschichte von Sachi muss der Zuschauer erst einmal reinfinden. Sie ist sehr surreal und beim ersten Eindruck etwas irritierend. Die zweite Geschichte ist im Vergleich dazu sehr düster und brutal. In dem Fall ist es nichts für zu seichte Gemüter. Die Construction Cancellation Order wirkt im Vergleich zur zweiten Geschichte zu Beginn sehr freundlich und hell. Sie wirkt leichter, gewinnt aber mit dem Fortschreiten der Story an Düsternis. Insgesamt lassen sich die Filme unabhängig voneinander schauen. Und wirklich ans Herz legen, würde ich eher den dritten Abschnitt von Otomo, der mehr fesselt und unterhält als die anderen beiden Abschnitte. Vom Eindruck her ist der dritte Teil ein "sehr guter Part", während die ersten beiden eher schwächeln.
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Claudia Wendt
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