Gamescom 2023: Ein Erlebnis, das du nicht vergessen wirst!

von Claudia Wendt

Gamescom 2023: Ein Erlebnis, das du nicht vergessen wirst!
Gamescom 2023: Ein Erlebnis, das du nicht vergessen wirst!
Die Neonlichter Kölner Straßen begrüßen dich mit einem vertrauten Glanz. Es ist wieder diese Zeit des Jahres, wo das Herz jedes Gamers höher schlägt. Wenn du gerade erst in Köln angekommen bist, nach einer langen Zugfahrt – vielleicht hast du ja auch die 8 1/2 Stunden hinter dir, wie ich bei "Games und Lyrik" – dann ist das erste, was dich hier verzaubert, nicht unbedingt die Gamescom selbst. Es ist das Rheinufer, die Vögel im Park und das Plätschern der Wasserspiele an der Oper. Doch schon bald wirst du von der Magie der Gamescom angezogen, die dich in den Bann zieht, sobald du das Gelände betrittst.
Stell dir vor, wie du durch die gigantischen Hallen wanderst, vorbei an schimmernden Autos aus Rennspielen, an originalgetreuen Sets aus deinen Lieblingsserien und -filmen, und natürlich den epischen Bühnenshows, die nur darauf warten, von dir entdeckt zu werden. Bei Xbox musst du vielleicht etwas länger anstehen – aber sei ehrlich, das ist es wert, oder? Und falls du nicht so viel Geduld hast, kein Problem: Es gibt unzählige andere Entwickler, die dich mit offenen Armen (und Gamepads) empfangen.
Du magst Indie-Games? Die Indiehalle ist dieses Jahr größer denn je. Du liebst Cosplay? Dann darfst du Halle 5.1 nicht verpassen. Du bist hier, um Merchandise deiner Lieblingsspiele abzustauben? Mach dich auf ins Paradies in Halle 5.2. Und falls du dich fragst, wo all der Lärm herkommt: Das sind die Streamer und E-Sportturniere in der Eventarena.
Ja, die Gamescom 2023 ist mehr als nur ein Event. Es ist ein Erlebnis. Es ist das Zusammentreffen von tausenden Gleichgesinnten, die alle das gleiche Ziel haben: Spaß haben, Neues entdecken und gemeinsam feiern. Also, schnapp dir deine ID, mach dich bereit für einige Überraschungen und tauche ein in die faszinierende Welt der Gamescom. Denn hier, lieber Gamer, ist genau der Ort, an dem du sein willst. Willkommen zur Gamescom 2023! Es wartet ein unvergessliches Abenteuer auf dich!
Anreise zur Gamescom: Auf dem Weg ins Gaming-Paradies
Ein unerwarteter Umweg durch den Rheinpark: Vom Verirren und Finden auf dem Weg zum Gamescomcamp
Der Mittelmeergarten: Ein blühendes Wunder im Rheinpark
Gänse-Chaos im Rheinpark: Ein tänzelnder Spaziergang zwischen Dom, Rhein und kleinen grünen "Überraschungen"
Herzlich Willkommen im Gamescomcamp!
Der besondere Gamescomcamp-Rucksack und seine Präsenz auf der Messe
Vom Jugendpark zum Gamescomcamp: Mein Campingabenteuer beginnt
Der besondere Gamescomcamp-Rucksack und seine Präsenz auf der Messe
Solidarität im Gamescomcamp: Zusammenhalt in Zeltkrisen
Das pulsierende Herz des Gamescomcamps: Zelte, Spiele und Gemeinschaft
Gamescomabende im Camp: Wettkämpfe, Turniere und endlose Feste
Ein Tag auf der Devcom: Vom Pressezentrum bis zur Schnapsverkostung
Die Devcom – Mehr als nur eine Konferenz
Ein früher Start in den Gamescom-Tag
Ein Tag in der Entertainment Area: Zwischen Giganten und Überraschungen
Die Gamescom: Ein Paradies der Gaming-Kultur
Fazit zur Gamescom 2023
Anreise zur Gamescom: Auf dem Weg ins Gaming-Paradies
Jedes Jahr strömen Gamer, Entwickler, Journalisten und Gaming-Begeisterte aus aller Welt nach Köln, um die Gamescom, das größte Gaming-Event Europas, zu erleben. Doch bevor das Abenteuer beginnt, steht erst einmal die Anreise an. Ob mit dem Zug, Auto oder Flugzeug – die Reise zur Gamescom ist für viele Teil des Erlebnisses.
Mit dem Zug:Der Kölner Hauptbahnhof ist einer der verkehrsreichsten Bahnhöfe in Deutschland und bietet direkte Verbindungen zu zahlreichen deutschen Städten sowie zu internationalen Zielen. Die Deutsche Bahn stellt häufig spezielle Angebote für Gamescom-Besucher bereit, und die Züge sind oft voller gleichgesinnter Reisender, die schon in Gaming-Stimmung sind. Es kann allerdings vorkommen, dass es zu Bauarbeiten und Verspätungen kommt – also ist es ratsam, rechtzeitig loszufahren und einen zeitlichen Puffer einzuplanen.
Mit dem Auto:Wer mit dem Auto anreist, sollte sich auf das hohe Verkehrsaufkommen rund um Köln und die Messehallen einstellen. Die Gamescom zieht jährlich hunderttausende Besucher an, was zu vollen Straßen und Parkplätzen führt. Es gibt jedoch Shuttle-Busse und Park-and-Ride-Angebote, die den Besuchern das Leben leichter machen.
Mit dem Flugzeug:Für internationale Besucher ist der Flughafen Köln/Bonn die erste Anlaufstelle. Vom Flughafen aus gibt es direkte Bahnverbindungen zum Hauptbahnhof Köln und weiter zur Messe. Alternativ kann man auch einen der vielen Taxis oder Shuttle-Dienste nutzen.
In Köln:Innerhalb von Köln ist die Gamescom leicht zu erreichen. Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) bieten während der Messe verstärkte Verbindungen an, und es gibt spezielle Shuttle-Busse, die zwischen den Messehallen, dem Hauptbahnhof und anderen wichtigen Punkten in der Stadt pendeln.
Tipp für die Anreise:Es lohnt sich, bereits einige Tage vor Beginn der Gamescom anzureisen, um Köln zu erkunden. Die Stadt pulsiert während der Gamescom-Woche im Gaming-Fieber, mit zahlreichen Side-Events, Partys und Aktivitäten.
Egal, wie du anreist, die Vorfreude und die Begeisterung der anderen Reisenden werden dich anstecken. Die Anreise zur Gamescom ist mehr als nur ein Mittel zum Zweck – sie ist der Startschuss für ein unvergessliches Abenteuer in der Welt des Gamings.
Ein unerwarteter Umweg durch den Rheinpark: Vom Verirren und Finden auf dem Weg zum Gamescomcamp
Die Atmosphäre in Köln war elektrisch, die Aufregung fast greifbar. Ich, mit dem festen Vorhaben, zur Gamescom zu gelangen, fand mich unerwartet in den Weiten des Rheinparks wieder, weit weg vom gedrängten Treiben des Messegeländes.
Meine Reisetasche und der Trekkingrucksack, beide schwer beladen, machten das Vorankommen nicht gerade einfacher. Aber anstatt mich von meinem Fehltritt entmutigen zu lassen, beschloss ich, das Beste daraus zu machen. Vielleicht würde mich dieser malerische Umweg ja trotzdem zum Gamescomcamp führen?
Der Rheinpark, in all seiner sommerlichen Pracht, war ein unerwarteter, aber willkommener Anblick. Ich schlenderte an Spaziergängern und verliebten Paaren vorbei und bemerkte bald ein architektonisches Highlight des Parks: Die Oper und die Kinderoper Köln. Die imposanten Gebäude schimmerten in der Sommersonne, und die Wasserspiele, die davor sprudelten, zogen nicht nur Kinder in ihren Bann.
Der Mittelmeergarten: Ein blühendes Wunder im Rheinpark
Während meiner Wanderung durch den Rheinpark stolperte ich über ein weiteres, unerwartetes Highlight: den Mittelmeergarten. Dieser Garten schien wie aus einer anderen Welt, eingebettet in das Herz des Rheinparks. Die bunten Blumenbeete strahlten in einer Fülle von Farben und zogen mich magisch an. Es war, als hätte jemand ein Stück mediterraner Magie direkt nach Köln gebracht. Die exotischen Blumen, deren Namen ich nur erraten konnte, dufteten verführerisch und tanzten sanft im Wind. Ich blieb stehen, um dieses üppige Schauspiel zu bewundern, und fühlte mich für einen Moment, als wäre ich weit weg von der geschäftigen Stadt, eingetaucht in eine Welt purer botanischer Pracht.
Gänse-Chaos im Rheinpark: Ein tänzelnder Spaziergang zwischen Dom, Rhein und kleinen grünen "Überraschungen"
Während ich, bepackt mit meiner Reisetasche, durch den Park marschierte, konnte ich nicht umhin, die munteren Vögel zu bemerken, die scheinbar den Park als ihren persönlichen Laufsteg beansprucht hatten. Sie waren mit ihrem Geschnatter auch nicht zu überhören.
Watschelnd wie kleine Models, schlenderten sie auf und neben dem Weg, hier und da pausierend an den kleinen Teichen. Sie schienen den herrlichen Ausblick auf den Rhein und die vorbeifahrenden Schiffe genauso zu genießen wie ich. Man musste beim Spazierengehen schon einen flotten Stepptanz hinlegen, um nicht in eines dieser kleinen grünen Minenfelder der Gänse und Enten zu treten.
Aus der Ferne ragte der majestätische Kölner Dom empor, stolz wachend über die Stadt und den dahinfließenden Rhein. Die Skyline von Köln bot von hier aus einen atemberaubenden Anblick. Schiffe zogen ihre Bahn, und über den Köpfen der Menschen schwebte die große Seilbahn, die Reisende und Touristen gleichermaßen begeisterte.
Trotz der kleinen Überraschungen, die die Gänse hinterlassen hatten, konnte ich nicht anders, als mich von der Schönheit des Ortes und der Szenerie verzaubern zu lassen. Aber das Ziel vor Augen, wanderte ich mit meiner Reisetasche weiter und fragte Passanten nach dem Weg – immerhin war es noch ein langer Weg bis zur Gamescom.
Herzlich Willkommen im Gamescomcamp!
Das Gamescomcamp ist nicht nur der zentrale Anlaufpunkt für Gamer, die während des alljährlichen Spektakels in Köln übernachten möchten, sondern auch eine echte Erlebniswelt für sich. Nachdem ich den beeindruckenden Rheinpark durchquert hatte, stand ich schließlich am Eingang des Camps. Hier wurde Modernität großgeschrieben: Ein einfacher Scan meines QR-Codes von der Buchung reichte aus, und schon war der Check-in erledigt.
Mir wurde ein kleiner Chip, der sogenannte Müllchip, ausgehändigt. Dieser innovative Ansatz des Camps dient dazu, Abfall zu reduzieren und die Umwelt zu schonen: Man zahlt Pfand, und für jeden Müllbeutel, den man zurückgibt, wird ein Teil dieses Pfandes zurückerstattet. Ein kluges System, das Nachhaltigkeit und Spaß kombiniert!
Zusätzlich erhielt ich den Schlüssel zu meinem Schließfach. Große und kleine Schließfächer konnten je nach Bedarf ausgewählt werden, wobei die integrierten Steckdosen in den Fächern ein absolutes Highlight darstellten. Handy aufladen, während man das Event genießt? Kein Problem im Gamescomcamp!
Das Camp selbst bot verschiedenste Übernachtungsmöglichkeiten. Von einfachen Zelten, die man selbst mitbrachte und aufbaute, bis hin zu luxuriöseren Unterkünften, die schon vorab aufgestellt wurden – für jeden Geschmack und jedes Budget war etwas dabei. Einige Camper hatten sich richtige kleine Paradiese geschaffen, mit Lichterketten, gemütlichen Sitzecken und sogar kleinen Gaming-Stationen.
Das Gamescomcamp war aber nicht nur ein Ort zum Schlafen. Es war eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, eine Oase für Gamer. Mit einer Vielzahl von Aktivitäten, Events und natürlich Gaming-Möglichkeiten bot es ein Rundum-Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Eingebettet in die natürliche Schönheit des Rheinparks und dennoch im Herzen des Gaming-Geschehens – das Gamescomcamp war definitiv mehr als nur ein Campingplatz. Es war ein Ort, an dem Erinnerungen geschaffen wurden.
Der besondere Gamescomcamp-Rucksack und seine Präsenz auf der Messe
Beim Einchecken ins Gamescomcamp erhält jeder Teilnehmer ein kleines, aber bedeutungsvolles Willkommensgeschenk: einen schicken Rucksack. Er dient nicht nur als praktisches Utensil, um alles Mögliche während des Aufenthalts zu verstauen, sondern hat sich über die Jahre auch zu einem symbolischen Andenken an das Event entwickelt.
In den vergangenen Ausgaben des Camps wurde jeder Rucksack mit dem Wort "Level" und einer fortlaufenden Nummer versehen. Doch dieses Jahr, anstelle des zu erwartenden "Level 13", überraschten die Organisatoren mit einer kleinen Wendung. Vielleicht um Aberglauben zu vermeiden oder einfach nur, um für ein Schmunzeln zu sorgen, ließ man die Zahl 13 aus. Stattdessen schmückte "Gamescomcamp Aldi-Gaming" in schimmerndem Lila die Tasche, ein echter Hingucker!
Doch dieser Rucksack hatte noch eine andere bemerkenswerte Eigenschaft. Während der Gamescom fiel mir auf, wie viele Besucher diesen lila schimmernden Rucksack trugen. Er wurde zu einer Art inoffiziellem Erkennungszeichen für alle Camp-Teilnehmer. Auf dem Messegelände, zwischen den Ständen, während Wartezeiten oder einfach nur beim gemütlichen Bummeln – überall konnte man Leute mit diesem besonderen Rucksack entdecken. Es wurde zum Spaß, andere "Rucksackträger" zu identifizieren und kurz zu plaudern, als wäre man Teil eines exklusiven Clubs.
Der Gamescomcamp-Rucksack wurde so nicht nur zu einem nützlichen Accessoire, sondern auch zu einem Band, das die Camper auch außerhalb des Camps miteinander verband. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein einfaches Geschenk die Gemeinschaft stärken und bleibende Erinnerungen schaffen kann.
Vom Jugendpark zum Gamescomcamp: Mein Campingabenteuer beginnt
Das Gamescomcamp, das einmal im Jahr den Kölner Jugendpark im Rheinpark in ein Gaming-Paradies verwandelt, begrüßte mich mit offenen Armen. Kaum angekommen, musste ich den freundlichen Platzwart vom Zeltlager suchen. Er wies mir einen Campingplatz zu, idealerweise zusammen mit einem anderen Frühankömmling. Ich reiste am Montag an.
Während ich mein kleines, bescheidenes Zelt auspackte, das gerade mal zum Übernachten reicht, konnte ich nicht umhin, das große 4-Personen-Zelt meines neuen Nachbarn zu bestaunen. Es hatte sogar ein Vordach!
Mit seinem Gummihammer konnte ich meine Heringe einfacher in den Boden schlagen. Der lehmige Untergrund machte uns dabei einen Strich durch die Rechnung. Trotz meiner Vorsicht verbog ich einen der Heringe.
Einen weiteren Bonus stellte die direkt neben uns platzierte Mülltonne dar. Den Müllsack für die Woche benötigte ich gar nicht. Während ich die letzten Handgriffe an meinem Zelt vornahm und die Taschen ordnete, schaute ich mich um: Obwohl es Montag war, war das Camp schon in reger Betriebsamkeit. Dennoch war es noch nicht vollständig belegt, was sicherlich in den kommenden Tagen noch anders aussehen würde.
Der besondere Gamescomcamp-Rucksack und seine Präsenz auf der Messe
Beim Einchecken ins Gamescomcamp erhält jeder Teilnehmer ein kleines, aber bedeutungsvolles Willkommensgeschenk: einen schicken Rucksack. Er dient nicht nur als praktisches Utensil, um alles Mögliche während des Aufenthalts zu verstauen, sondern hat sich über die Jahre auch zu einem symbolischen Andenken an das Event entwickelt.
In den vergangenen Ausgaben des Camps wurde jeder Rucksack mit dem Wort "Level" und einer fortlaufenden Nummer versehen. Doch dieses Jahr, anstelle des zu erwartenden "Level 13", überraschten die Organisatoren mit einer kleinen Wendung. Vielleicht um Aberglauben zu vermeiden oder einfach nur, um für ein Schmunzeln zu sorgen, ließ man die Zahl 13 aus. Stattdessen schmückte "Gamescomcamp Aldi-Gaming" in schimmerndem Lila die Tasche, ein echter Hingucker!
Doch dieser Rucksack hatte noch eine andere bemerkenswerte Eigenschaft. Während der Gamescom fiel mir auf, wie viele Besucher diesen lila schimmernden Rucksack trugen. Er wurde zu einer Art inoffiziellem Erkennungszeichen für alle Camp-Teilnehmer. Auf dem Messegelände, zwischen den Ständen, während Wartezeiten oder einfach nur beim gemütlichen Bummeln – überall konnte man Leute mit diesem besonderen Rucksack entdecken. Es wurde zum Spaß, andere "Rucksackträger" zu identifizieren und kurz zu plaudern, als wäre man Teil eines exklusiven Clubs.
Der Gamescomcamp-Rucksack wurde so nicht nur zu einem nützlichen Accessoire, sondern auch zu einem Band, das die Camper auch außerhalb des Camps miteinander verband. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein einfaches Geschenk die Gemeinschaft stärken und bleibende Erinnerungen schaffen kann.
Solidarität im Gamescomcamp: Zusammenhalt in Zeltkrisen
Das besondere am Gamescomcamp ist nicht nur die einzigartige Atmosphäre oder die spannende Nähe zur größten Gaming-Messe Europas. Nein, es ist vor allem der Gemeinschaftsgeist, der hier gelebt wird. Wenn es in einem gewöhnlichen Campingplatz oft jeder für sich ist, zeigt sich im Gamescomcamp ein ganz anderes Bild.
Da war zum Beispiel mein kleines Zelt, das nach einer unruhigen Nacht halb auf mir zusammengesunken war. Nachts um zwei durfte ich die Heringe neu stecken. Eine weniger ideale Situation, um es milde auszudrücken. Aber am nächsten Tag war schon Unterstützung zur Stelle. Der Campwart, stets mit einem Auge auf das Wohlbefinden der Camper bedacht, zauberte – wie aus dem Nichts – Panzertape hervor. Und mit ein paar geschickten Handgriffen und Streifen dieses Wunderbands stand mein Zelt wieder wie eine Eins. Es war gerettet!
Natürlich war dies nur eine von vielen kleinen Heldentaten, die sich im Camp abspielten. Es schien, als gäbe es für jedes Problem eine kreative und solidarische Lösung. Für den Fall, dass mein Zelt wirklich den Geist aufgegeben hätte, wäre sogar ein Umzug in ein Gruppenzelt möglich gewesen. Ein Angebot, das zeigt, wie hier füreinander gesorgt wird.
Das Gamescomcamp lehrt uns eine wichtige Lektion: In Gemeinschaft sind selbst die größten Herausforderungen zu meistern. Hier steht man füreinander ein, hilft und unterstützt, wo man kann. Es sind diese kleinen Gesten des Zusammenhalts, die das Camp zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Das pulsierende Herz des Gamescomcamps: Zelte, Spiele und Gemeinschaft
Das Gamescomcamp war mehr als nur ein Ort zum Schlafen zwischen den Tagen voller Gaming-Action. Es war eine lebendige Gemeinschaft, ein Mikrokosmos der Gaming-Kultur, der sich einmal im Jahr im Jugendpark des Rheinparks formte. Der Charme des Camps lag nicht nur in den individuellen Campern, sondern auch in den verschiedenen Gruppen und deren spezialisierten Zelten.
Da gab es das Zelt für die Cosplayreparatur, ein wahrer Lebensretter für all jene, deren Kostüme unter der Hektik des Tages gelitten hatten. Ein weiteres Highlight war das Zelt der "haarigen Männerbrust" – dessen Name genug Raum für Interpretation und Schmunzeln ließ. Die "VR-Fans" hatten ihr eigenes kleines Reich, in dem sie die neuesten Technologien und Spiele vorführten, und die "Rolling Red Pandas" waren ebenfalls leicht an ihrem markanten Zelt zu erkennen.
Diese besonderen Zelte dienten nicht nur ihrem eigentlichen Zweck, sondern wurden auch zu wichtigen Orientierungspunkten im Camp, besonders in den Abendstunden. Dienstagmorgen konnte man noch locker zwischen den Zelten hindurchgehen. Doch kehrte man abends nach einem langen Messetag zurück, fand man sich in einem dicht besiedelten Zeltdschungel wieder. Die erste große Welle an Campern hatte ihr Lager aufgeschlagen, und so mancher verzweifelte Camper wanderte umher, auf der Suche nach seinem eigenen kleinen Stückchen Heimat im Camp.
Für all jene, die sich mal ein Wehwehchen zugezogen hatten, stand ein Sanitäter bereit – ein beruhigendes Gefühl inmitten des Trubels. Doch das wahre Herz des Camps schlug im Jugendtreff. Hier konnten die Camper zocken, essen, trinken und sich bei Gaming-Turnieren messen. Kartenspiele wie Pokémon und Yu-Gi-Oh fanden genauso ihren Platz wie das brandneue Spiel "Lorcana" von Disney, das nach dem offiziellen Start der Gamescom von vielen ausprobiert wurde.
Gamescomabende im Camp: Wettkämpfe, Turniere und endlose Feste
Sobald die Sonne im Gamescomcamp unterging und das Tageslicht dem sanften Schein der Scheinwerfer und Lichterketten Platz machte, verwandelte sich das Camp in eine Festival-Atmosphäre der besonderen Art. Die Bühne wurde zum Herzstück des Geschehens, und die Campbewohner versammelten sich geschlossen, um das abendliche Bühnenprogramm mitzuerleben.
Es war wie ein sportliches Großereignis, wenn Wettkämpfe im Mariokart auf der großen Leinwand flackerten. Mit jedem Drücken des Gaspedals und jeder gelungenen Attacke mit Schildkrötenpanzer oder Banane wurden die Charaktere wie Pikachu und Mario von der Menge euphorisch angefeuert. Der Kampfgeist und die Freude am Spiel waren förmlich greifbar, während jeder versuchte, sich den Sieg in diesen epischen Rennen zu sichern.
Parallel zum Bühnengeschehen sorgte ein Getränkewagen für Erfrischungen aller Art. Das nahegelegene Jugendhaus entpuppte sich nicht nur als Informationszentrum, in dem Pläne für das abwechslungsreiche Programm auslagen, sondern auch als kulinarischer Anlaufpunkt. Ob Bratwurst, Fritten oder andere Leckereien – für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Abseits der großen Leinwand gab es weitere spannende Turniere. Die Tischtennisplatten wurden zum Zentrum hitziger Duelle. Und als Tetris-Fan war natürlich das Turnier im Jugendhaus ein Muss für mich. Mein Weg bis zum Achtelfinale war gesäumt von spannenden Matches und kniffligen Blockkombinationen.

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Claudia Wendt

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