Landeshauptstadt bereitet partielles Böllerverbot an Silvester vor und weitet Maskenpflicht im öffentlichen Raum aus

Die Landeshauptstadt Potsdam wird weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus‘ ergreifen. Dazu hat Oberbürgermeister Mike Schubert gegenüber den Stadtverordneten am Mittwoch angekündigt, die Maskenpflicht auf weitere Straßenbereiche auszuweiten und ein partielles Böllerverbot zu prüfen und vorzubereiten. „Der exponentielle Anstieg der vergangenen Wochen hat deutlich gemacht, welch hohes Ansteckungs- und Infektionspotenzial das Virus immer noch hat. Wir folgen damit den Empfehlungen des Bundes und der Länder“, sagt Mike Schubert.
Bislang gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf den Wochenmärkten, im Bahnhofsumfeld, auf der Brandenburger Straße sowie in Teilen der Friedrich-Ebert-Straße. Der Geltungsbereich soll aufgrund der Regelungen in der Eindämmungsverordnung um folgende öffentlichen Straßen erweitert werden: in der Innenstadt Dortustraße zwischen Hegelallee und Charlottenstraße, Jägerstraße zwischen Hegelallee und Charlottenstraße, Lindenstraße zwischen Hegelallee und Charlottenstraße, Gutenbergstraße zwischen Friedrich-Ebert- und Hermann-Elflein-Straße, Mittelstraße und Benkertstraße sowie die Karl-Liebknecht-Straße in Babelsberg.
In diesen aufgeführten Straßenbereichen befinden sich viele Einrichtungen des Einzelhandels. In der Vorweihnachtszeit ist aufgrund der Angebote mit erhöhtem Kundenverkehr zu rechnen. Aufgrund der Enge der Fußgängerbereiche wird bei erhöhtem Kundenverkehr der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalte
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