35. Online-Versteigerung von Fundsachen ab Donnerstag, 30. November Fundsachen aus Potsdam unter dem Hammer, Auktion beginnt mit Höchstgebot

Die 35. Online-Versteigerung außergewöhnlicher und gewöhnlicher
Fundstücke in der Landeshauptstadt Potsdam startet am Donnerstag, dem
30. November. Bei der Auktion ab 18 Uhr sollen 140 Fundsachen unter den
Hammer kommen. Zehn Tage lang steht das Auktionsportal offen, unter
anderem werden für mehrere Fahrräder sowie zahlreiche Mobiltelefone,
Taschen, Rucksäcke, Kleidungsstücke und iPods neue Besitzer gesucht.
Alle angebotenen Artikel können schon seit dem 2. November in der
Vorschau unter www.potsdam.de/fundsachen betrachtet werden.
Gut 3000 Gegenstände werden jedes Jahr im Fundbüro der Landeshauptstadt
abgegeben. Täglich kommen neue Sachen in die Schränke und Kammern des
Fundbüros, beispielsweise verlorene und vergessene Smartphones,
Regenschirme, Bücher, Brillen und Taschen gefüllt mit Kleidung. Aber
auch Fahrräder, Digitalkameras, Autoschlüssel und Heimwerkertechnik
gehören zu den Dingen, die Sylvia Rissmann als Mitarbeiterin im
Fundbüro in den letzten Monaten entgegengenommen hat. Damit die
Sachen in den Kammern und Kellerräumen des Fundbüros nicht überquellen,
werden brauchbare Gegenstände nach Ablauf der gesetzlichen
Aufbewahrungsfrist versteigert.
Häufig melden sich die Eigentümer der Sachen nicht. Daher versuchen die
Mitarbeiterinnen im Fundbüro möglichen Hinweisen an den Fundsachen
nachzugehen, um den Eigentümer informieren zu können. Beispielsweise bei
Telefonen oder Rucksäcken kann es vorkommen, dass es Anhaltspunkte auf
den Eigentümer gibt. Auch bei abgegebenen Fahrrädern. Dabei werden
Rahmennummern und falls vorhanden Codierung der Räder mit den Daten der
Polizei verglichen. Ist ein Fahrrad als gestohlen gemeldet oder wird
anhand einer Codierung erkannt, kann es dem Eigentümer wieder übergeben
werden. Pro Jahr werden circa 150 Fahrräder im Fundbüro abgegeben, zehn
davon werden wie zahlreiche andere Fundstücke bei der anstehenden
Auktion unter den Hammer kommen. Angeboten werden allerdings nur Sachen,
deren Eigentümer nicht ermittelt werden konnte und die die gesetzliche
Frist von sechs Monaten aufbewahrt wurden.
Die Online-Versteigerung unter www.potsdam.de/fundsachen beginnt mit
einem angegebenen Höchstpreis. Dieser Wert verringert sich in einem
zeitlich festen Abstand bis zum jeweiligen Mindestgebot. Interessenten
können also gleich zu Beginn zum Höchstpreis zuschlagen oder warten,
bis der Preis fällt. Die Auktion selbst dauert zehn Tage „rund um die
Uhr“. Sylvia Rissmann erklärt die Regeln der Versteigerung: Die
Gegenstände wurden nicht auf Funktionalität oder Beschädigungen geprüft.
Eine Garantie und Gewährleistung wird nicht gegeben, ein Umtausch ist
ausgeschlossen. Nach erfolgtem Zuschlag kann der ersteigerte Gegenstand
umgehend gegen Bar- bzw. EC-Zahlung im Fundbüro des Bürgerservicecenters
abgeholt werden. Ein Versand ist nicht möglich.
Das Fundbüro der Landeshauptstadt
Montag: 10 - 18 Uhr; Dienstag bis Donnerstag: 8 - 18 Uhr; Freitag: 8 -
14 Uhr
Stadthaus, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, im Bürgerservice, Tel: (0331)
289 1587
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