Bombenfund am Hauptbahnhof Potsdam

von City Report-pnr24

Bombenfund am Hauptbahnhof Potsdam
Bombenfund am Hauptbahnhof Potsdam
Südliche Potsdamer Innenstadt am Mittwoch ab 8 Uhr gesperrt

Erneut Weltkriegsbombe am Hauptbahnhof gefunden / Sprengkörper soll am
Mittwoch entschärft werden / Evakuierung bis 8 Uhr / Hauptbahnhof und
Lange Brücke gesperrt

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Herkunft aus
dem Zweiten Weltkrieg ist am heutigen Montagvormittag in der
Landeshauptstadt Potsdam gefunden worden. Der Blindgänger soll am
Mittwoch, den 8. November 2017, von Sprengmeister Mike Schwitzke vom
Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg entschärft werden.
Das Areal im Nuthepark wird derzeit auf Munition untersucht.

Der Sperrkreis am Mittwoch um den Fundort in der Babelsberger Straße
beträgt wie zuletzt circa 800 Meter. Von den Sperrungen ist die gesamte
südliche Innenstadt zwischen Am Kanal, Humboldtbrücke, Humboldtring,
Lotte-Pulewka-Straße, Friedrich-Engels-Straße, Friedhofsgasse,
Heinrich-Mann-Allee, Am Brauhausberg, Finkenweg, Leipziger Straße, quer
über die Havel bis zum Lustgarten, Schlossstraße und über die
Friedrich-Ebert-Straße wieder zur Straße Am Kanal. Im Sperrgebiet
befinden sich drei Pflegeheime, die Grundschulen Rosa Luxemburg in der
Burgstraße und Am Humboldtring sowie die Lenné-Gesamtschule, sechs
Kindertagesstätten, der Hauptbahnhof, die Lange Brücke, das
Bildungsforum, die Schwimmhalle Am Brauhausberg und der Landtag. Mehr
als 9700 Menschen in dem Bereich werden gebeten, ihre Wohnungen am
Mittwoch bis 8 Uhr selbstständig zu verlassen.

Als Aufenthaltsorte während der Evakuierung und Entschärfung stehen das
Freiland Potsdam in der Friedrich-Engels-Straße 22, der Treffpunkt
Freizeit in der Straße Am Neuen Garten 64 und das Bürgerhaus am
Schlaatz, Schilfhof 28, zur Verfügung.

Die Landeshauptstadt setzt Busse aus dem Evakuierungsgebiet ein, die zu
den jeweiligen Aufenthaltsorten pendeln. Vom Parkplatz ab Am Kanal Ecke
Burgstraße fährt der Bus zum Treffpunkt Freizeit, ab Haltestelle
Humboldtring fährt der Shuttlebus zum Bürgerhaus am Schlaatz und ab
Friedrich-Engels-Straße Höhe Pflegequartier fährt der Bus zum Freiland.

Der Bahnverkehr wird während der Entschärfung zwischen S-Bahnhof
Babelsberg und Bahnhof Charlottenhof unterbrochen. Auch der Straßenbahn-
sowie der Busverkehr sind zwischen Am Friedhof und Platz der Einheit
unterbrochen. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu
umfahren. Die Nuthestraße und Humboldtbrücke sind befahrbar. Die
Heinrich-Mann-Allee ist ab Am Brauhausberg gesperrt, das Abbiegen in die
Straße Am Brauhausberg ist möglich. Die Leipziger Straße ist ab Höhe
Wasserwerk gesperrt. In der Innenstadt sind die Breite Straße sowie die
Friedrich-Ebert-Straße ab Yorckstraße bis zum Sperrkreis nur für
Anlieger befahrbar.

Mehr als 600 Helferinnen und Helfer, unter anderem von der
Landeshauptstadt Potsdam, der Berufsfeuerwehr, freiwilligen Feuerwehren,
Bundespolizei und Polizei sind im Einsatz, um den Sperrkreis zu räumen
und abzusichern. Informationen rund um die Entschärfung und den
Sperrkreis erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Landeshauptstadt unter der Nummer (0331) 289 1677. Nicht gehfähige
Personen und Personen, die nicht selbstständig den Sperrkreis verlassen
können, melden sich bitte am Dienstag ab 8 Uhr bei der Feuerwehr unter
(0331) 370 1216, um einen Transport für Mittwoch zu bestellen.

Unter dem Link: https://egov.potsdam.de/gis-kmb können die
Potsdamerinnen und Potsdamer ab Dienstag um 6 Uhr eine adressgenaue
Karte zum Sperrkreis einsehen.

Infos für Medienvertreter
Die Einsatzzentrale ist die Hauptwache der Feuerwehr in der
Holzmarktstraße. Ein Ansprechpartner der Pressestelle ist am Mittwoch,
den 8. November ab 7 Uhr bis zum Ende der Sperrungen unter der Nummer
0331 289 1264 zu erreichen.

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