Marco Polo Reiseführer Bali – Lombok – Gilis
von Christina Schott
Bali, Lombok oder Gilis – allein die Namen rufen Bilder von palmengesäumten Sandstränden und Korallenriffen, von Reisterrassen und mächtigen Vulkanen hervor. Surfer, Taucher und Bergsteiger finden hier ihr Paradies, während die Touristenzentren alle Annehmlichkeiten vom edlen Fünf-Sterne-Restaurant bis zum orientalischen Spa bieten.
Wegen seiner einzigartigen Kultur zieht vor allem Bali Reisende aus aller Welt an: Nur an wenigen Flecken der Erde trifft so viel Naturschönheit auf eine solch anmutige Lebensart wie auf der „Insel der Götter“. Im Süden der Insel rollt die für Surfer perfekte Brandung an malerische Steilklippen und weiße Sandstrände. Ein mächtiges Gebirge mit tiefen Schluchten und tosenden Wasserf.llen erhebt sich in der Mitte der Insel – gekrönt vom 3148 m hohen, aktiven Vulkan Gunung Agung, dem heiligen Berg der Balinesen.
Die muslimisch geprägte Nachbarinsel Lombok wurde erst viel später für den Tourismus entdeckt und besitzt nur an der West- und Südküste eine gute touristische Infrastruktur. Seit 2011 ein neuer internationaler Flughafen eröffnet wurde, kündigen allerdings immer mehr Investoren Bauvorhaben an und die Zahl der Hotels, Restaurants und Touranbieter nimmt rasant zu.
Noch sind aber vor allem die drei nordwestlich vorgelagerten Gilis die Hauptattraktion: Hier tummeln sich Strandurlauber und Taucher aus aller Welt. Ob Familienurlaub auf Gili Air, Robinsonade auf Gili Meno oder Partytrip auf Gili Trawangan – auf den einst unbewohnten Koralleninseln ist alles möglich.
Christina Schott
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Südostasien - Recherche, Reportage, Hintergrund
Christina Schott hat rund 20 Jahre als freie Journalistin, Analystin und freie Kulturprojektmanagerin in Indonesien und anderen südostasiatischen Ländern gelebt und gearbeitet. Als Mitbegründerin des Korrespondentennetzwerks weltreporter.net berichtet sie für deutsche und internationale Print- und Online-Medien, darunter Stern, Zeit, Brigitte, taz, FAZ, Deutsche Welle und The Jakarta Post. Von 2009 bis 2019 hat sie das Goethe-Instituts Indonesien bei Kulturprogrammen beraten und war als Projektmanagerin tätig. Von 2016 bis 2021 hat sie als Nacht-RvD für FAZ.NET gearbeitet. Seit 2020 gehört sie zum Produktionsteam der Handelsblatt Newsletter. Aktuell vertritt sie die Geschäftsstelle der Weltreporter in Deutschland und betreut die Textredaktion des Fotobuchs der Reporter ohne Grenzen.
Bevor Christina Schott mit einem Stipendium des Internationalen Journalistenprogramms (IJP) nach Indonesien ging, um bei der Jakarta Post zu arbeiten, absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule und arbeitete als Redakteurin bei den Wochenzeitschriften Stern und Hörzu. Während der Reformasi-Ära 1998/99 arbeitete sie zum ersten Mal in Indonesien als Praktikantin am Goethe-Institut Jakarta. Zuvor studierte sie Germanistik, Publizistik und Psychologie. Sie spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Indonesisch und ist gut vernetzt mit der Kulturszene, den Medien und der NGO-Community in Indonesien und den Nachbarländern. Ihre Schwerpunktthemen sind Gesellschaft, Kunst und Kultur sowie Umwelt, Energie und Klimawandel in Südostasien.
Auftraggeber
Reporter ohne Grenzen , Weltreporter
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