Der Mann in der Menge
von Ave Aventin

Der Mann in der Menge - Edgar Allan Poe
Der Mann in der Menge - Edgar Allan Poe
Es war nicht schlecht, dies ›Es lässt sich nicht lesen‹, was man von einem gewissen deutschen Buch sagte. Es gibt eben Geheimnisse, die nicht gestatten, dass man sie ausspricht.
Menschen sterben nachts in Betten, pressen die Hände gespenstischer Beichtväter, blicken ihnen Erbarmen suchend ins Auge und sterben mit verzweifelndem Herzen und verkrampfter Kehle, denn die entsetzlichen Geheimnisse, die nicht dulden, dass man sie enthüllt, erdrücken sie.
Ach, hier und da nimmt das Gewissen der Menschen sogar eine Last auf, die so entsetzlich ist in ihrer Schwere, dass sie nicht früher abgeworfen werden kann als im Grab. Und so wird das innerste Wesen eines Verbrechens nicht offenbart.
Vor nicht allzu langer Zeit saß ich in der Abenddämmerung an einem großen Bogenfenster des D…schen Kaffeehauses in London. Ich war einige Monate krank gewesen, nun aber auf dem Weg der Besserung, und je mehr meine Kräfte zurückkehrten, desto glücklicher wurde meine Stimmung, die man als das Gegenteil von Langeweile bezeichnen kann.
Es war ein Zustand voll inneren Aufmerkens, voll heftiger Begierde nach Neuem.
Read the full article
Ave Aventin
Keine Verbindung
Verbindung wird wiederhergestellt
Etwas ist schiefgelaufen
Wir sind gleich wieder da