Inhalt / Handlung: Mein Freund Harvey [1]

von Dorle Knapp-Klatsch

Inhalt / Handlung: Mein Freund Harvey [1]
Inhalt / Handlung: Mein Freund Harvey

Mein Freund Harvey, Komödie über eine ungewöhnliche Freundschaft - Dauerbrenner seit 1944. Siehe Video von der Komödie im Bayerischen Hof München und der Komödie am Kurfürstendamm mit prominenten Schauspielern.


Elwood
Mein Freund Harvey - wo ist der Hase?

Elwood P. Dowd, ein Junggeselle um die Fünfzig, liebt die Geselligkeit und den Whisky. Um seinen Lebensunterhalt muss er sich keine Sorgen machen, denn er hat von seiner Mutter ein kleines Vermögen und ein Haus geerbt, kann also seinen Hobbys nachgehen. Seine Zeit verbringt er in verschiedenen Bars. Bei Gästen und Wirten erfreut er sich wegen seiner Großzügigkeit und immer währenden guten Laune großer Beliebtheit.


Mein Freund Harvey

Das gilt nicht nur für Elwood, sondern auch für seinen Freund Harvey, den er mit ebensolcher Höflichkeit behandelt wie alle anderen Mitmenschen.
Er hält ihm die Tür auf, rückt ihm den Stuhl zurecht und bestellt ihm immer einen Whisky. Es ist schade, dass niemand - außer Elwood - Harvey sehen kann, obwohl er genau Zweimeterzehn misst und dazu noch außergewöhnlich aussieht. Das hindert Elwood aber nicht daran, Harvey jedem vorzustellen, mit dem er sich gerade unterhält. Harvey ist nämlich ein weißer Hase.


Schwester Veta

Elwood hat seine Schwester Veta Louise Simmens – nach dem Tode ihres Mannes – und deren gerade ins Heiratsalter gekommene Tochter Myrtle Mae bei sich aufgenommen. Veta möchte ihre Tochter „gut“ verheiraten, wie es in den Vierziger Jahren zur weiblichen Zukunftsversorgung üblich war. Leider ergreifen die jungen, heiratsfähigen Männer sofort die Flucht, sobald Elwood ihnen seinen Freund Harvey vorstellt. Die Zeit drängt, und Veta wagt es, eine Nachmittagsparty zu geben, weil Elwood sich nachmittags immer in seiner Lieblingsbar aufhält. Der gesellige Elwood bekommt jedoch Wind davon und platzt hinein. Schnell löst sich daraufhin die Party auf.


Dr. Chumley's Nervenheilanstalt
https://youtu.be/cHkeulxtXjg
Komödie im Bayerischen Hof München - in der Jetztzeit mit Volker Lechtenbrink

Diese und ähnliche Begebenheiten zehren an Vetas Nervenkostüm. Sie fasst den Entschluss, Elwood in Dr. Chumley's Nervenheilanstalt zu bringen. Während sie mit Schwester Kelley das Nötige bespricht, wird Elwood von dem rabiaten Pfleger Watson auf die Station gebracht. Veta besteht darauf, mit dem Chefarzt Dr. Chumley persönlich zu sprechen, muss sich aber mit Dr. Sanderson vorlieb nehmen. Weil Veta sich derart aufgeregt gebärdet, wird sie für die Patientin gehalten und vorschriftsmäßig vom Pfleger Watson in die Badewanne gesteckt - zur Beruhigung. Als Elwood in der Rezeption erscheint, entschuldigen sich Ärzte und Pfleger bei ihm für das Missverständnis. So geht es noch einige male hin und her, bis auch die Ärzte erkennen, dass Elwood einer Behandlung bedarf, und zwar mit einer bestimmten Injektion, die ihn den Hasen vergessen lässt.


Inzwischen zeigt sich Harvey den Entscheidungsträgern Veta und Dr. Chumley. So wird Elwood im letzten Augenblick vor der Injektion gerettet und Elwood darf weiter mit seinem Freund Harvey in die Kneipe gehen.


https://youtu.be/c3lzxeuqFdQ
Mein Freund Harvey spielt in den Fünfzigern - Komödie am Kurfürstendamm mit Harald Junke

Mein Freund Harvey (im engl. Original Harvey) ist eine Komödie in drei Akten von Mary Chase, die am 1. November 1944 im 48th Street Theatre in New York uraufgeführt wurde. In Deutschland wurde das Stück erstmals im April 1950 im Renaissance-Theater in Berlin auf die Bühne gebracht; die deutsche Übertragung stammt von Alfred Polgar.


Dauerbrenner:



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Mein Name ist Dorle Knapp-Klatsch und ich widme mich leidenschaftlich den schönen Seiten des Lebens. Als Herz und Seele vom Kulturmagazin 8ung.info genieße ich Kunst, Kultur und Natur, besuche gern Oper, Theater, Kino, Ballett und schreibe darüber. Natur und Umwelt gehört zu meinem Lebensstil. Mein Anspruch ist es, fundiert und authentisch zu berichten. Deshalb lese ich alle Bücher, besuche Opern, Ballette, Filme und Ausstellungen, über die ich schreibe.
Ich genieße es, kulturelle Angebote allein zu entdecken, um mich voll und ganz auf die Eindrücke und Denkanstöße zu konzentrieren. Mein Motto lautet: Nur eine gute Empfehlung ist eine echte Empfehlung.
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