Untergang des Römischen Reiches – was bleibt in der Gegenwart bis heute?

Das
Römische Reich ist unter gegangen. Vieles davon ist übrig geblieben in
unserer Sprache. Als Gebäude, als Erfindung als Technik hat es seine
Spuren hinterlassen.
Mein Lieblingsstück dieser Ausstellung. Ein Klappstuhl!
So sieht der Klappstuhl aus, wie ihn die römischen Damen gerne nutzen
Von diesem Stuhl ist noch das Skelett erhalten. Rohre mit einer Kette als Stopper, einfach zum Zusammenklappen. Der Stoff ist nicht mehr vorhanden.
Klappstuhl, teilweise erhaltenes Gestell
Ich
tippe auf Brokat, kunstvoll bestickt, vielleicht mit Wappen. Diese
Stühle sind bei den römischen Damen beliebt. Ob sie bei den Spielen, die
der allgemeinen Belustigung dienen, immer hin und her getragen werden?
So können die Damen ihre Lieblings-Gladiatoren aus nächster Nähe
betrachten, sie anfeuern und untereinander ihre Fachkenntnisse
austauschen.
So ähnlich ist es auch heute. Allerdings bestehen die
Streben aus leichtem Aluminium, bezogen mit gestreiftem Markisenstoff.
Bekannt unter dem Namen Campingstuhl. Die Funktion ist die gleiche. Wenn
sich Sieglinde aus Halle, Schantall aus Bochum und Maria aus Deggendorf
auf einem italienischen Campingplatz treffen, können sie die Stühle
leicht hin und herrücken. Immer mit dem ungetrübten Blick auf die
Brennpunkte des Geschehens. Bei Kaffee und eingetuppertem Kuchen
vertrauen sie sich gegenseitig ihre unauffälligen Beobachtungen an – zu
ihrer gemeinsamen Belustigung...
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Dorle Knapp-Klatsch
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Mein Name ist Dorle Knapp-Klatsch und ich widme mich leidenschaftlich den schönen Seiten des Lebens. Als Herz und Seele vom Kulturmagazin 8ung.info genieße ich Kunst, Kultur und Natur, besuche gern Oper, Theater, Kino, Ballett und schreibe darüber. Natur und Umwelt gehört zu meinem Lebensstil. Mein Anspruch ist es, fundiert und authentisch zu berichten. Deshalb lese ich alle Bücher, besuche Opern, Ballette, Filme und Ausstellungen, über die ich schreibe.
Ich genieße es, kulturelle Angebote allein zu entdecken, um mich voll und ganz auf die Eindrücke und Denkanstöße zu konzentrieren. Mein Motto lautet: Nur eine gute Empfehlung ist eine echte Empfehlung.
Mit meiner Erfahrung und Begeisterung für Kultur möchte ich meine Leser inspirieren.
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