Astrid Dlugokinski-Thoma

Fachjournalistin für Kultur und Natur

27 Abos und 3 Abonnenten

Potsdam: Barberini-Museum und Filmstadt Babelsberg [1]

Potsdam: Barberini-Museum und Filmstadt Babelsberg
Verblüffende Parallelen in Potsdam. Ein Film von Muck Van Empel und ein Gemälde von Max Beckmann – erlebt im Filmfestival „Sehsüchte“ und im Barberini-Museum.

Max Beckmann war entzückt von der Welt des Theaters, Zirkus‘, Varietés.

Max Beckmann-Ausstellung im Barberini-Museum

Besonders liebte er die Gaukler und Straßenkünstler. Ein auffallendes Bild zeigt ein Gauklerpaar. Ein Mann packt mit harten Händen eine Frau, als wäre sie ein Kartoffelsack. Sie hängt schlaff über seiner Schulter, mit dem Kopf nach unten. Abgerissene Kleidung, Haare offen, Augen geschlossen, sieht sie aus, als hätte sie einen Kampf verloren.
Mit einer Hand hält er ihr rot bestrumpftes Bein mit der zerrissenen Unterhose. Mit der anderen Hand hängt er sich mit seinem muskulösen Oberarm in ihre Kniebeuge. Sein Gesicht zeigt Siegerpose, als trüge er ein Stück erlegtes Wild.

Max Beckmann soll das Bild nach dem Film „Apachentanz“ (1934) gemalt haben.


Apachentanz im Barberinimuseum

Film "Apachentanz" im Mediencenter des Barberini-Museums

Der Film spielt in einer Kneipe im Ganovenmilieu...



Read the full article