Geboren im iranischen Foltergefängnis
Die Themen der Sendung: Doku "Born in Evin", ein Jahr im Amt - Gespräch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth, Schau "Roads not taken", Kriegsreporterinnen, Turner Prize, Künstler Martin Smatana. Deutschland 2022 Maryam Zaree, Schauspielerin und Filmemacherin, ist in dem berüchtigten Foltergefängnis Evin in Teheran im Iran geboren.
Nur wenn sie berichten, wird bekannt, was wirklich in den Kriegen und Krisenregionen dieser Welt passiert. Die Berichterstattung aus lebensgefährlichen Regionen ist heute keine Männerdomäne mehr. Wie in vielen Branchen mangelt es aber an beruflicher Anerkennung der Frauen. 30 Kriegsreporterinnen werden in Rita Kohlmaiers Buch "Kriegsreporterinnen - Im Einsatz für Wahrheit und Frieden" vorgestellt und kommen zu Wort. Einige von ihnen sind womöglich gerade in diesem Moment an der Front: in der Ukraine, in Syrien, andere waren in den letzten Jahren in Afghanistan, im Irak, im Kongo, in Bosnien, in Tschetschenien oder früher in Vietnam, in Korea, im Spanischen Bürgerkrieg, im Zweiten und auch im Ersten Weltkrieg im Einsatz. Sie alle sind auf der Suche nach der Wahrheit, überwinden Ängste und Gefahren. Wir haben Rita Kohlmaier, Nataliya Gumenyuk und Julia Leebzum Gespräch über ihre Arbeit getroffen.
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