Sieben ERP-Erfolgshebel für 2021
von Albert Absmeier

Wie Mittelständler jetzt ihr ERP-System zukunftsfit machen.
Kaum ein Unternehmen geht davon aus, nach der Pandemie dort anzuknüpfen, wo es im Frühjahr 2020 stand. Einer der Gründe: Im vergangenen Jahr hat sich die Digitalisierung deutlich beschleunigt. Höchste Zeit, auch das ERP-System auf die neue Normalität zu trimmen.
Selbst die eingefleischtesten Traditionalisten kamen im Corona-Jahr 2020 nicht um Home Office und Videokonferenzen herum. »Was die Digitalisierung angeht, ist das aber nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs«, bekräftigt Gunnar Schug, CTO beim Softwarehersteller proALPHA. Es sei auf breiter Front noch viel zu tun – nicht zuletzt rund um die ERP-Systeme. Er rät: Um auch in fünf Jahren noch erfolgreich zu sein, sollten sich Unternehmen 2021 sieben zentralen Digitalthemen widmen:
- Lieferketten krisenfest machen
Egal, ob mit geringer oder hoher Fertigungstiefe: Jedes Unternehmen ist auf stabile und rechtskonforme Lieferketten angewiesen. Für die Auswahl geeigneter Lieferanten zählen neben der Lieferfähigkeit und den Konditionen inzwischen auch Compliance und Nachhaltigkeitsaspekte. Ebenso wichtig ist eine entsprechend lückenlose Nachverfolgbarkeit von Chargen- und Seriennummern. Damit ein Unternehmen im Fall von Problemen schnell mit einem gezielten Rückruf reagieren kann. Um den Umstieg in die neue Ära zu schaffen, stehen grundsätzlich zwei Wege offen:
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