Erfolgreiche Technologie stellt den Menschen in den Mittelpunkt
von Albert Absmeier

Eine Walnut-Studie im Auftrag von Lenovo untersucht, wie neue Technologien in Unternehmen eingeführt werden. Dadurch lassen sich Rückschlüsse über die Auswirkungen auf die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz ziehen und Handlungsempfehlungen ableiten. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie gehören:
Nur 6 % der befragten IT-Manager sehen die Mitarbeiter als ihre oberste Priorität bei Entscheidungen für Investitionen in neue Technologien an.
Fast die Hälfte (48 %) der Teilnehmer berichtet von Technologie-Neueinführungen, in deren Folge die Arbeitsfähigkeit von Teams unmittelbar beeinträchtigt wurde.
47 % der IT-Manager geben an, dass sich Mitarbeiter schwer tun, neue Software gewinnbringend anzuwenden, was letztlich die Produktivität beeinträchtigt.
21 % der Anwender berichteten, dass neue Technologien dazu geführt haben, bestehende Prozesse zu verlangsamen, anstatt sie zu verbessern.
Seit Jahren steht das Thema Digitalisierung ganz oben auf der Agenda, nicht nur von IT-Organisationen und Unternehmen, sondern auch von Politik und Gesellschaft. Doch bislang sind die erzielten Fortschritte überschaubar, die Erwartungen bleiben hinter den Hoffnungen zurück; das haben nicht zuletzt die IT-Probleme zu Beginn und während der COVID-19 Pandemie deutlich gemacht. Ein Grund dafür ist, dass zumeist nicht der Mensch im Mittelpunkt von IT-Innovationen steht.
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