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Wie die Bewegung Pulse of Europe entstand

Sabine und Daniel Röder, Gründer von Pulse of Europa

Ein Besuch bei Pulse of Europe in Frankfurt, für das Change-Magazin der Bertelsmann Stiftung.


Quasi aus dem Nichts entstand Ende November 2016 die Bewegung Pulse of Europe. Innerhalb weniger Monate breitete sie sich über ganz Deutschland und das benachbarte Ausland aus. Dabei begann alles ganz unspektakulär auf einer Parkbank am Pariser Platz in Frankfurt am Main. Es war kalt, schon dunkel, die mitgebrachte Lautsprecheranlage funktionierte nicht, und den Veranstaltern wurde gerade klar, dass sie mit dem Europaviertel in Frankfurt wohl eines der ödesten Eckchen der Mainmetropole für ihre Demonstration ausgewählt hatten. Da half auch auch das vor Ort gelegene Restaurant mit dem herzerwärmenden Namen „Laube Liebe Hoffnung" nicht.


Von der Parkbank zur bundesweiten Bewegung

Und trotzdem: Nur aufgrund einer E-Mail mit dem Aufruf zu einer proeuropäischen Kundgebung waren an diesem nasskalten Adventsabend über 200 Menschen in die urbane Leere des Europaviertels gekommen. „Das war für uns das Zeichen, dass wir weitermachen werden", erinnern sich Sabine und Daniel Röder an die erste „Pulse of Europe"-Demonstration. Die beiden Wirtschaftsanwälte aus Frankfurt haben die Idee zu Pulse of Europe in ihrem Wohnzimmer ausgeheckt. Ein Idee, die ihr Leben seither grundlegend verändert hat.


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