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Aktueller Testbericht: NAD D 7050 Netzwerk-Verstärker

Nad d 7050 tg
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen NAD-Komponenten von diversen Fachhändlern als „Studenten-HiFi" angepriesen wurden. Gemeint war damit ein gewisser „Underdog"-Status - die meisten Produkte des Herstellers waren optisch betont schlicht und in ihrer eigentümlich dunkelgrauen Farbgebung auch nicht sonderlich auffällig. Dafür glänzten sie stets mit inneren Werten und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Tatsächlich konnte man sich als Student - zumindest dann, wenn man einen halbwegs ordentlich bezahlten Nebenjob hatte - eine NAD-Anlage durchaus leisten. Dass diese dann in der Lage war, auch wesentlich kostspieligere Konkurrenten an die Wand zu spielen, war ein Fakt, den Kenner genossen.

Seit einigen Jahren, mit Einführung der „Viso"- und „Masters"-Linien (die ungebrochen beliebte „Classic"-Serie wird nach wie vor angeboten) setzt aber auch NAD ( www.nad.de) auf „lifestyligeres" Design unter Verwendung hochwertigerer Materialien für Gehäuse und Frontplatten und symbolisiert damit einen Paradigmenwechsel hin zu Digitaltechnik und neuen Medien. Die im letzten Jahr neu eingeführte „D"-Range, die bislang aus zwei Verstärkern und einem D/A-Wandler besteht, setzt sich nun noch radikaler von Althergebrachtem ab. Und das nicht nur, aber eben auch, visuell....



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