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Das fehlende Puzzleteil

Zufrieden als Profi in Frankfurt: Martin Hinteregger (links). (Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Der FCA galt in der Bundesliga als ruhiger Standort - bis Martin Hinteregger streikte und nach Frankfurt wechselte. Nun kehrt der Österreicher mit der Eintracht erstmals zurück zu seinem früheren Verein.

Neun Jahre spielt der FC Augsburg inzwischen erstklassig, eine ereignisreiche Zeit, da können auch einige vermeintlich traditionsreichere Fußball-Bundesligisten nicht mithalten: Europapokal an der Anfield Road in Liverpool, nur knapp ausgeschieden nach einer bemerkenswerten Leistung - wann hat eigentlich der HSV zuletzt so einen schillernden Fußballabend erlebt? Gegen den FC Bayern gewann Augsburg, zweimal sogar, nicht zuletzt deshalb erspielte sich der Klub zeitweise den Ruf als unangenehmster Gegner der Republik. Selbst Jens Lehmann war eine Zeit lang bei den Fuggerstädtern angestellt, wenngleich bis heute kaum jemand versteht, was das Engagement des früheren Nationaltorhüters eigentlich genau bezwecken sollte.

Beim FC Augsburg haben sie also in diesen Jahren viel erlebt und mindestens genauso viel gelernt. Eines hat es aber so noch nicht gegeben: Ein Wiedersehen wie das mit dem Verteidiger Martin Hinteregger, 27, der an diesem Samstag erstmals als Spieler von Eintracht Frankfurt in die Augsburger Arena zurückkehren wird. "Er hat etwas hinterlassen, was gefüllt werden muss, ein Vakuum", sagte Augsburgs Trainer Martin Schmidt am Donnerstag in der Pressekonferenz vor der Partie. Dieser Umstand sei aber auch als "Chance" zu begreifen. Und ganz Unrecht dürfte der Schweizer damit nicht haben..................

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