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Sensoren für die Industrie 4.0: Vermittler zwischen zwei Welten

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Bosch hat eine historische Drehbank aus dem Jahr 1887 mit Sensoren aufgerüstet (Foto: Bosch).

Sensoren werden immer wichtiger für den Erfolg der digitalen Produktion. Sie müssen künftig nicht nur mit Maschinen kommunizieren, sondern mit der gesamten Unternehmens-IT. Noch aber hakt es an der Umsetzung.


Steuerkästen, Signaltrenner, Sensoren: Mit seinen Produkten ist Pepperl+Fuchs im Maschinenbau und in der Industrie zu Hause. Doch seit Industrie 4.0 zum geflügelten Wort geworden ist, sitzt Benedikt Rauscher immer häufiger mit Managern von IT-Riesen wie SAP oder der Software AG an einem Tisch. Die ersten Begegnungen waren für den Entwicklungsleiter des Mannheimer Unternehmens gewöhnungsbedürftig. „Da prallen sehr verschiedene Welten aufeinander.“


Die neuen Kooperationen dienen einer großen Vision. Gemeinsam mit den Softwareunternehmen arbeitet Pepperl+Fuchs daran, die gewohnte Hierarchie in der Fabrik aufzubrechen. Klassischerweise ist es so: Die Unternehmenssoftware spricht die Maschine an, deren sogenannte speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) kommuniziert mit Sensoren oder Aktoren. Nun sollen die Sensoren, die Pepperl+Fuchs herstellt, nicht mehr nur mit der Maschinensteuerung reden, sondern direkt auch mit der Unternehmenssoftware.

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