Simeon Laux

Freier Journalist & Moderator

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Hassrede und Pornografie auf Social Media | ARD Panorama (Instagram)

Nacktbilder, Verweise auf Porno-Plattformen, Gewalt und Desinformation – wer auf Instagram oder TikTok unterwegs ist, dem können auch problematische Inhalte begegnen. Inhalte, die die Plattformen eigentlich verbieten.

Wie sie solche Beiträge einschränken oder löschen, müssen große Plattformen jetzt an die EU melden. Damit sollen ihre Entscheidungen nachvollziehbarer werden. Eine neue EU-Datenbank soll Aufschluss darüber geben, wieviel und was gelöscht wird. Seit September 2023 sind mehr als vier Milliarden Meldungen eingegangen. Der mit Abstand größte Anteil wurde von Google Shopping gemeldet.

Eine Recherche von NDR und SZ zeigt: Bei Instagram ist das nach allgemeinen Verstößen und Hassrede auch viel Pornografie. Von Instagrams Mutterkonzern „Meta“ heißt es dazu: Man nehme das Thema sehr ernst und setze zehntausende Mitarbeiter für die Sicherheit der Plattform ein.

Laut Rechtswissenschaftler Matthias C. Kettemann ist die neue Datenbank ein erster Anfang für mehr Kontrolle. Aktuell basiert die Datenbank ausschließlich auf Selbstauskünften der Unternehmen. In naher Zukunft soll es für Forschende auch einen unabhängigen Zugang zu den Daten der Plattformen geben.

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