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Tierrechtsaktivist brutal von Zirkuspersonal zusammengeschlagen

Der Betroffene erlitt Verletzungen am Kopf, im Gesicht und einen Rippenbruch.

Im Potsdamer Stadtteil Zentrum-Ost finden seit dem vergangen Freitag Vorstellungen des „Circus William“ statt, mit Vorstellungsbeginn starteten auch die Proteste von Tierrechtsaktivisten, die die unwürdige Behandlung von Tieren im Zirkus kritisieren.

Bisher verliefen die Protestaktionen weitestgehend störungsfrei, bis auf verbale Auseinandersetzungen zwischen Zirkusbefürwortern und Tierrechtsaktivisten kam es zu keinen Konflikten (Potsdam Vibes berichtete).
Doch am heutigen Montag war es anders als bei den bisherigen Protesten. Kurz nachdem sich die Aktivisten vor dem Zirkuseingang versammelten, sollen Zirkuskinder angefangen haben, die Demonstranten mit Wasserspritzpistolen zu beschießen. Nachdem sich die Demonstranten dem verbal zur Wehr setzten, hätte dies das erwachsene Zirkuspersonal auf den Plan gerufen. Sie sollen auf einen 42-jährigen Protestierenden eingeschlagen und noch auf ihn eingetreten haben, während er am Boden lag.
Daraufhin wurde er vom gerufenen Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht und es wurden ein Rippenbruch, eine Schädelprellung sowie Verletzungen an Auge und Mund diagnostiziert.

Der Polizei liegen nun eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen die Zirkusleute und eine Anzeige gegen den 42-Jährigen wegen Hausfriedensbruchs vor, da dieser zum Zeitpunkt seiner verbalen Beschwerde das Zirkusgelände betreten haben soll.


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